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Spritpreise astronomisch - besonders im Saarland

Hamburg/Saarbrücken. Für Autofahrer ist das Tanken fast schon wieder so teuer wie zur Rekordzeit kurz nach Ostern. Nach Angaben des ADAC sind die Spritpreise innerhalb einer Woche um 4,7 Cent gestiegen und nähern sich einem Allzeithoch: Ein Liter Super E10 kostete am Donnerstag im bundesweiten Schnitt 1,667 Euro, wie der Autofahrer-Club gestern mitteilte. Damit fehle nur knapp ein Cent zum bisherigen Rekord vom 18. April, als der Biosprit 1,674 Euro kostete. Aral übertraf gestern sogar zeitweise den April-Rekord: Der Marktführer meldete Preise von 1,675 für einen Liter E10 und 1,715 für die meistgetankte Sorte Super E5 mit fünf Prozent Ethanol.

Auch Diesel wurde nach Angaben des ADAC wieder teurer. Der Literpreis liege bei durchschnittlich 1,523 Euro nach 1,481 Euro in der Vorwoche, der Rekord vom März beträgt fast 1,55 Euro. Im Saarland bezahlen Autofahrer weiterhin deutlich mehr als im Bundesschnitt: Die Preise lagen hier um 1,74 Euro für den Liter E10 und 1,58 Euro für Diesel.

Aral-Chef Michael Schmidt rechnet nicht mit spürbar sinkenden Preisen an den Zapfsäulen. „Entscheidend ist der Rohölpreis. Ich kann derzeit nicht erkennen, dass es hier signifikante Bewegungen nach unten gibt“, sagte er. Der ADAC ließ diese Begründung allerdings nur teilweise gelten. Trotz des gestiegenen Ölpreises sei Sprit derzeit zu teuer.

Ausbaden müssten dies – gerade zur Hauptreisezeit – die Autofahrer. Ein Barrel (159 Liter) der Rohöl-Sorte Brent notierte gestern bei rund 116 Dollar (rund 94 Euro), das war etwas weniger als am Tag zuvor. Seit dem Tiefstand vor etwas mehr als sieben Wochen legte der Rohöl-Preis jedoch um rund 30 Prozent zu.

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