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St. Ingberter Leibniz-Gymnasium: Neubau wird bezogen

Die ersten Kisten sind gepackt, nach den Herbstferien geht es los: Dann wird der Neubau des St. Ingberter Leibniz-Gymnasiums am Standort des Altbaus in der Koelle- Karmann-Straße bezogen.

Zehn Millionen Euro hat das Großprojekt des Saarpfalz- Kreises gekostet, mit den Arbeiten liegt man im Zeitplan. So teilt es der Pressesprecher des Saarpfalz-Kreises, Udo Steigner, mit. „Es handelt sich hierbei um das größte Bauprojekt an Schulen in unserem Kreis“, informiert Steigner. In das neue Gebäude ziehen die Schüler der Klassenstufen neun bis zwölf. So teilt es der stellvertretende Schulleiter, Albert Damm, auf Anfrage mit.

Auch die Verwaltung wird die neuen Räume beziehen, das bedeutet, das Lehrerzimmer, die Bibliothek, die Schulleitung und das Sekretariat ziehen ebenfalls um. „Wir freuen uns, dass die Räume nicht nur neu, sondern auch gut ausgestattet sind. Das ist ein Gewinn für unsere Schulgemeinschaft“, sagt Damm. Im Neubau gibt es neben den allgemeinen Räumen auch Fachräume für Bildende Kunst, Computer, Musik und Biologie. Auch wird es einen neuen Schulhofbereich geben. Das alte Gebäude wird nach dem sukzessiven Umzug saniert.

Wenn diese Sanierung abgeschlossen ist, ziehen die Klassen fünf bis acht, die derzeit am Standort Schmelzerwald untergebracht sind, um. Der Standort Schmelzerwald wird dann nicht mehr weiter vom Leibniz-Gymnasium genutzt. „Ziel ist, dass wir alle wieder an einem Standort vereint sind“, so Damm weiter.

Aber nicht nur der Altbau wird nach dem Bezug des Neubaus saniert. Es wird auch einen weiteren Neubau geben, der sich an den denkmalgeschützten Teil der alten Turnhalle anschließt, der nach dem Abriss der alten Schulhalle stehen geblieben ist. „Die Außenmaße dieses Neubaus werden den Maßen der abgerissenen Turnhalle angepasst, sie bleiben also gleich“, erklärt Pressesprecher Steigner. Dieser Bau wird laut Steigner zwischen 3,5 und vier Millionen Euro kosten. Bleibe noch die Sanierung der Grünfläche vor dem Schulgelände und die Frage um den Standort des sich dort befindlichen Kriegerdenkmals.

Hierzu erklärt der Pressesprecher der Stadt St. Ingbert, Peter Gaschott, auf Anfrage: „Da der Saarpfalz-Kreis diese Fläche während der Baumaßnahme in Anspruch genommen hat, wird er die Grünfläche auch wieder in Ordnung bringen. Derzeit ist der Kreis in der Planungsphase. Zur Abstimmung wird er seine Ergebnisse am 20. November dem städtischen Bauausschuss präsentieren“.

Danach werde auch der Stadtrat seine Vorstellung darlegen. Zum derzeitigen Standort des Kriegerdenkmals sagt Gaschott: „Wir wissen, dass der Standort nicht mehr optimal ist. Aber der, der sagt, er muss wandern, der zahlt auch. Das Geld spielt auch in dieser Planung eine Rolle.“ Fest steht laut Gaschott, dass alle Beteiligten wissen, dass das Kriegerdenkmal nicht mehr so solitär wie zuvor dastehen wird. Wann und wer diesbezüglich handeln wird, kann der Pressesprecher noch nicht sagen.

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