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St. Wendel: Drei Zwischenfälle behindern Bahnverkehr

St. Wendel/Neunkirchen. Die Suche nach einem Räuber in Wiebelskirchen hat auf der Zugstrecke zwischen Türkismühle und Saarbrücken für erhebliche Verspätungen gesorgt. Wie erst am Montag bekannt wurde, hatte die Polizei den Schienenverkehr am frühen Freitagabend unterbrochen, um Ermittler und mutmaßlichen Täter nicht durch herannahende Bahnen zu gefährden. Hunderte Fahrgäste waren von dem Einsatz nahe der Gleise betroffen, saßen bis zu einer Stunde in den Waggons fest.

In Durchsagen war ihnen lediglich eine „behördliche Unterbrechung“ mitgeteilt worden. Wie nun gestern Bernd Jurkschat von der Neunkircher Polizeiinspektion auf SZ-Nachfrage mitteilte, hatte ein Mann am Freitag kurz nach 18 Uhr eine Frau überfallen, die zu jenem Zeitpunkt nahe des Wiebelskircher Bahnhofs unter einer Bahnüberführung herging. Der Polizeioberkommissar: „Der Täter hatte der Wiebelskircherin die Handtasche entrissen und war dann mit seiner Beute weggerannt.“

Die 53-Jährige habe ihn angeschrien, versucht, ihn zu verfolgen. Dann aber sei das Opfer gestolpert und gestürzt, habe sich dabei leicht verletzt. Der Unbekannte türmte mit der Tasche samt Portmonnee mit etwa 60 Euro plus diversen Karten. Wie Jurkschat weiter berichtete, hatten seine Kollegen die Bundespolizeiinspektion in Bexbach eingeschaltet. Diese kappte dann auch während der Fahndung die Zugverbindung. Zwischen 18.26 und 19 Uhr ging nichts mehr, sagte Dieter Schwan, Pressesprecher bei der Bundespolizei. Die Ermittler suchten nach einem etwa 1,70 Meter großen, kräftigen Mann. Er soll laut Zeugen eine blaue Jeans und einen schwarzen Kapuzenparker getragen haben. Weil dieser die Mütze über den Kopf gezogen hatte, konnte die ausgeraubte Frau sein Gesicht nicht erkennen.

Fahnder schnappen anderen

Die Fahnder blieben erfolglos, was den gesuchten Täter betrifft. Allerdings schnappten sie einen bereits mit Haftbefehl gesuchten Straftäter. Schwan: „Meine Kollegen fassten einen vom Amtsgericht in Lebach verurteilten 20-jährigen Neunkircher.“ Der junge Mann hatte demnach gegen das Waffengesetz verstoßen. Er sollte einen Jugendarrest absitzen, war aber auf der Flucht. Die Polizei brachte ihn noch am Freitag in die Lebacher Jugendarrestanstalt. Mit dem Raubüberfall habe er laut Schwan nichts zu tun. Wie ein Bahnsprecher in Frankfurt/Main mitteilte, waren von dem Einsatz sieben Regionalzüge betroffen. Einige hatten in den Bahnhöfen entlang der Strecke einen längeren, unplanmäßigen Stopp eingelegt. Bis zu einer Stunde mussten Passagiere ausharren.


Marpinger zieht kurz vor Neunkirchen die Notbremse

St.Wendel/Neunkirchen. Grundlos hat ein junger Marpinger in einem Regionalzug zwischen St. Wendel und Neunkirchen die Notbremse gezogen. Wie Dieter Schwan, Pressesprecher der Bexbacher Bundespolizeiinspektion, informiert, war der 21-Jährige in der Nacht auf Samstag unterwegs. Zwischen Ottweiler und Neunkirchen dann missbrauchte er den Nothaltehebel.

Vor der Einfahrt in den Neunkircher Bahnhof blieb die Regionalbahn kurz nach Mitternacht abrupt stehen. Fahnder der Bundespolizei machten den Übeltäter rasch ausfindig. Bei einer ersten Alkoholkontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann recht kräftig getankt hatte: 2,34 Promille war der Wert, den das Gerät nach dem Atemtest anzeigte. Die Strecke Türkismühle – Saarbrücken war unterdessen wegen des Zwischenfalls von 0.15 bis 1,15 Uhr blockiert. hgn


Motorschaden: Probleme im Berufsverkehr

St.Wendel/Neunkirchen. Wegen eines Motorschadens ist es gestern Morgen bei einem Regionalexpress zu einer rund halbstündigen Verspätung gekommen. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn in Frankfurt/ Main berichtet, musste der Lokführer noch in Rheinland- Pfalz einen Ersatzmotor anwerfen. Der Zug mit regulärer Abfahrtszeit in St. Wendel um 8.18 Uhr hatte bei seiner Ankunft in Neunkirchen/Saar 25 Minuten Verspätung. hgn


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