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Stadt Homburg startet wieder Online-Versteigerung von Fundsachen

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Homburg. Seit vergangenem Donnerstag kann sich jeder, der möchte, anschauen, was in Homburg so alles verloren und wieder gefunden wurde. Grund dafür ist eine besondere Aktion: Fundsachen, die bei der Stadt nicht abgeholt wurden, werden nämlich ab 14. Juni, 18 Uhr, übers Internet versteigert zu ganz besonderen Konditionen. Wer mag, der kann jetzt bereits Blick darauf werfen, was ihn unter Umständen interessieren könnte. Und an mancher Stelle fragt man sich schon, welche Geschichten sich hinter den Dingen verbergen.

Es sind zunächst einmal Fahrräder, die hier unter den Hammer kommen: Für Damen, Herren, als Mountainbike und Trekkingrad. Vermutlich sind wohl darunter auch solche, die gestohlen und dann irgendwo einfach liegen gelassen wurden.

Gleich unter der Fahrrad-Spalte findet sich jede Menge Kleidung: Mützen, Schals, Schuhe, Pullover, Leggings: alles herrenlos und zu ersteigern. Der Klassiker unter den Dingen, die jeder mal stehen lässt, der Regenschirm ist ebenfalls mehrfach dabei, genauso wie Babyspielzeug und Stofftiere, die gerne mal aus dem Kinderwagen fallen oder geworfen werden.

Eher ungewöhnlich ist da schon ein Solarstein mit dazu gehörenden Leuchtstäben und eine Kopflampe, die ebenfalls auf der Auktionsseite stehen. Und irgendwie noch kurioser sind die etwa 50 Meter Erdtelefonkabel. Wie die verloren werden können? Und was mag sich wohl hinter dem Paar Krücken verbergen? War irgendjemand so glücklich, die nicht mehr zu benötigen, dass er sie in der Euphorie von sich geworfen hat? Einfach so irgendwo stehen lassen, ist hier ja eher unwahrscheinlich.

Und es würde einen schon auch interessieren wie noch verpackte Vorhänge und ein Bilderrahmen abhanden kamen, ob da jemand die Einkaufstüte im Stress stehen gelassen hat? Brillen, Schmuck, Uhren und Geldbörsen, Handys und Kameras sind da schon wieder eher Otto-Normal-Fundstücke. Für die Auktion, die am Donnerstag, 14. Juni, um 18 Uhr startet, gelten besondere Regeln. Während der zehn Tage dauernden Versteigerung wird der Preis für die einzelnen Fundsachen immer geringer. Er sinkt von einem Startpreis bis zum Ende der Auktion kontinuierlich auf einen festgelegten niedrigen Mindestpreis. Die Bieter können die Fundsache zum aktuellen Angebotspreis ersteigern, sie haben aber auch die Möglichkeit, einen niedrigeren Preis einzugeben. Sinkt der Preis auf dieses Gebot, wird der Zuschlag erteilt.

Für Fahrräder gibt es über das Internet hinaus die Möglichkeit, sich diese während der Öffnungszeiten des Bürgeramtes anzusehen. Das gilt für Montag bis Mittwoch von 7.45 bis 16 Uhr, donnerstags von 7.45 bis 18 Uhr und freitags von 7.45 bis 13 Uhr. Die ersteigerten Gegenstände müssen nach dem Zuschlag abgeholt werden, da ein Versand nicht vorgesehen ist. ust
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