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Stadt kürzt Kulturprogramm

Nachrichten aus der Region Zweibrücken.

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Zweibrücken. „Das wird teuer“, heißt das Programm des Kabarettisten Thilo Seibel, das im März 2014 in Zweibrücken aufgeführt werden soll. „Sollten wir das nicht streichen?“, fragte Wolfgang Ohler (SPD) gestern Abend im Kulturausschuss ironisch. Doch weder Ohler noch der Ausschuss strichen eine Veranstaltung der Theater- und Konzertspielzeit 2013/2014.

Das hatte schon die Stadtverwaltung in ihrem Programmvorschlag getan. Kulturdezernent Henno Pirmann (SPD) erklärte, dass 2013/14 eine Musiktheaterproduktion und eine Veranstaltung der Reihe Kleinkunst im Wintergarten weniger angeboten werden als in der laufenden Saison: „Im Zuge des Kommunalen Entschuldungsfonds muss auch im Kulturbereich gespart werden.“ (Wir berichteten.) Ohne Euroclassic und Sonderproduktionen gibt es damit 28 Veranstaltungen. „Kulturamtsleiter Thilo Huble hat wieder ein ausgewogenes Programm zusammengestellt“, stellte Henno Pirmann fest. Bei den Musicals legte Huble wieder darauf Wert, verschiedene Zielgruppen anzusprechen. So ist im Februar 2014 das Michael- Jackson-Tribute- Musical „Black or White“ geplant. Oder im Januar 2014 die Harry- Belafonte-Story.

Angeboten werden je eine Oper und Operette. Beim Ballett ist ein klassisches und ein modernes im Programm. Huble schlug dem Ausschuss das moderne Drama „Verbrennungen“ des Autors Wajdi Mouawad vor. „In einer emotionalen Produktion wird das Thema Krieg und Kriegsleiden dargestellt“, sagte Huble. Ingrid Kaiser (FDP) und Christina Rauch (CDU) wäre ein klassisches Theaterstück, dass in der Schule gelesen wird, lieber gewesen. „Don Carlos gibt es seit 200 Jahren. Da sollten wir mal etwas Neues wagen“, entgegnete Ohler.

„Das Thema des Stücks kann man nicht nur im Deutschunterricht behandeln.“ Egon Kirmse (FDP) fragte, ob man nicht wieder wie früher ein beratendes Gremium installieren sollte, dass die Verwaltung bei der Veranstaltungs- Auswahl unterstützt. Henno Pirmann hält es für sehr schwierig, ein Gremium dem Kulturausschuss vorzuschalten. Ohler fragte sich, ob das Kulturprogramm früher besser war. „Es lief früher zwar gut. Aber auch heute läuft es gut“, gab er sich selbst die Antwort.

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