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Stadt versteigert fünf Fahrzeuge, darunter das OB-Auto und einen Bus

Nachrichten aus der Region St. Ingbert.

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St. Ingbert. 14 Jahre lang repräsentierte er die Verwaltungsspitze der Stadt St. Ingbert. Die Oberbürgermeister Winfried Brandenburg und Georg Jung ließ er in dieser Zeit kein einziges Mal im Stich. Nun ist für den makellosen Rathausbediensteten, der sich nie über irgend etwas beklagte, alles vorbei. Am Freitag, 7. September wird er die Stadt vielleicht für immer verlassen: sein Name: Vectra B, Vorname: Opel.

Das schwarze Mittelklasse- Auto, das im Jahr 1998 den elf Jahre alten Audi 80 als Dienstwagen des Oberbürgermeisters ablöste, kommt mit weiteren Fahrzeugen aus städtischem Besitz unter den Hammer und soll gegen ein Höchstgebot versteigert werden. Die Chancen stehen gut, dass er neue Besitzer finden wird. Erst rund 96 000 Kilometer hat er runter, der 74 W-starke Motor (101) dürfte also noch fit für kommende Aufgaben sein. Dafür will die Stadt keine 500 Euro haben. Man darf gespannt sein, wie lange dieser Preis hält.

Trennen wird sich das Rathaus auch von einem ihrer Ingo- Busse. Zum Verkauf steht ein MAN-Modell aus dem Jahr 2003. Genauere Informationen, vor allem was den Rest-wert angeht, will die Stadt beim Hersteller anfragen. Immerhin hat der rote Bus in nicht einmal zehn Jahren schon rund 530 000 Kilometer auf dem Buckel. Ausgestattet ist er mit einem rund 200-PS-starken (162 KW) Motor.

Auch wer schon immer einmal eine Pietsch-Kehrmaschine vom Typ K1500 besitzen wollte, kann am Freitag, 7. September, zum städtischen Bauhof an den Kastanienweg 10 kommen. Auch dieses Fahrzeug aus dem Jahr 2002 steht, allerdings nicht fahrbereit, zum Verkauf. Eine Kehrmaschine in der heimischen Garage – das mag seltsam klingen. Doch die Stadt setzt sie nicht aus Jux auf die Angebotsliste. Betriebshofleiter Christoph Anstadt: „Wir haben solche Aktionen schon häufiger gemacht. Nur ganz selten kommt es vor, dass wir etwas nicht loswerden und es deshalb in die Schrottpresse geben. Bei Baufahrzeugen greifen meistens Händler zu – und sei es nur, um das neue Fahrzeug als Ersatzteilspender zu nutzen.“

Für sie könnte deshalb auch ein Komatsu-Radlader (Modell: WA 100) des Baujahres 1990 interessant sein. Anstatt: „Der Radlader hat einen Getriebeschaden – er fährt nur noch rückwärts.“ Das fünfte Fahrzeug, das auf der Liste steht, ist ein Mercedes-Benz Vario 811DK von 1993.

 Alle Fahrzeuge können am Mittwoch, 5., und Donnerstag, 6. September, zwischen neun und zwölf Uhr, sowie am Auktionstag, Freitag, 7. September, ab acht Uhr auf dem Gelände des Betriebshofes, Kastanienweg 10, besichtigt werden. Die Auktion beginnt um 10 Uhr.

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