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Stadtrat stimmt für Erhalt des Bundeswehrstandortes

Nachrichten aus der Region Saarlouis.

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Lebach. Eine gemeinsame Resolution zum Erhalt des Bundeswehrstandortes Lebach verabschiedete der Stadtrat Lebach in der jüngsten Sitzung auf Antrag der CDU-Fraktion. Deren Sprecher Markus Schu verlas das Schreiben. Darin hieß es unter anderem, dass Vertreter des CDU-Stadtverbandes bei einem Besuch in Berlin mit dem Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Thomas Kossendey, die Situation in Lebach erörterten. In der Resolution wurde auf 50 Jahre Bundeswehrstandort, 55 Jahre Fallschirmjägerbataillon 261 in Lebach sowie die infrastrukturellen Vorteile des Standortes hingewiesen. „So kann Lebach als Schulstadt im geografischen Mittelpunkt des Saarlandes, mit gut ausgebauten Krippenund Kita-Plätzen punkten“, hieß es in der Resolution. Auch wurde auf die enge Verbindung zwischen den Soldaten und den Bürgern hingewiesen.

Lebach sei nicht nur Schulstadt, sondern habe gute Verkehrsanbindungen. Die medizinische Versorgung sei durch Krankenhaus, Rettungsstelle sowie zahlreiche Fachärzte gewährleistet. Auch an Freizeitangeboten mangele es nicht. Ein weiterer wichtiger Faktor für die Standorterhaltung sei, dass bei einer Aufstockung des Fallschirmjägerbataillons eine Erweiterung des Kasernengeländes möglich sei. Alle Parteien stimmten zu. Anna Schmidt (SPD) wies in diesem Zusammenhang auf eine Einladung hin. Am Donnerstag, 25. August, 17 Uhr, in der Graf-Haeseler-Kaserne, lädt die SPD Lebach zu einem Umtrunk ein, vor allem die Soldatinnen und Soldaten, die im Juli aus Afghanistan zurückgekehrt sind. Auch die Bevölkerung ist dazu eingeladen.

Zu diesem Dämmerschoppen haben der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Georg Wagner, und Ottmar Schreiner (MdB) ihr Kommen zugesagt.

Rudi Fuchs (CDU) stellte in der Stadtratsitzung ein von ihm erarbeitetes Konzept „Seniorentaxi“ vor. Dabei bat er die Verwaltung zu prüfen, ob ein in Lebach ansässiges Taxi- Unternehmen bereit sei, einen speziell für ältere Menschen zugeschnittenen Service anzubieten. Wer ein Senioren-Taxi anbiete, müsse auf die Bedürfnisse der älteren Menschen eingehen. Die Älteren müssten zum Beispiel zu Hause abgeholt und eventuell bis zum Arzt in die Praxis gebracht und wieder abgeholt werden, Rollstühle oder Gehhilfen müssten transportiert werden können. Im Rahmen des Modellprojektes „Komfortabel älter werden – Lebacher Unternehmen bewegen“ soll solch ein Seniorentaxi das seniorenfreundliche Angebot erweitern.

Dämmerschoppen mit den Heimkehrern aus Afghanistan, Donnerstag, 25. August, 17 Uhr, Graf-Haeseler-Kaserne.

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