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Stadtrat will keine Spielhalle in der Einkaufsmeile

Nachrichten aus der Region Neunkirchen.

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Ottweiler. Bauchweh bereitet Verwaltung und Stadtrat in Ottweiler die geplante Einrichtung einer Spielhalle in der Wilhelm- Heinrich-Straße. Wenn man diese Straße wieder zur attraktiven Einkaufsmeile machen wolle, sei eine solche Nutzung eines der zentralen Häuser „völlig kontraproduktiv“, hielt der Erste Beigeordnete Wolfgang Brück (SPD) in der jüngsten Sitzung des Stadtrates fest. Christian Batz, Fraktionschef der CDU, fand es unverständlich, dass „uns hier die Hände gebunden sind“.

Man wolle schließlich keine neue Kundschaft für die Suchtklinik Münchwies produzieren. Pia Döring (Linke) merkte an: „Dann hätte sich die Neugestaltung der Wilhelm- Heinrich-Straße erledigt!“ Bürgermeister Hans-Heinrich Rödle (SPD) und Beigeordneter Ralf Thilmany (FDP) betonten allerdings, dass Recht und Gesetz städtischen Zwangsmaßnahmen entgegen stehen. „Auch wir sind hundertprozentig dagegen“, versicherte Rödle für die Verwaltung, „aber laut Baugesetzbuch ist das nicht zu verhindern.“ Man könne allenfalls versuchen, dem Hauseigentümer eine Alternative schmackhaft zu machen.

Dazu müsse die Stadt aber Geld in die Hand nehmen. Man könne zum Beispiel daran denken, die 160 Quadratmeter als einen großen Raum zu nutzen und darin die Stadtbücherei unterzubringen, gekoppelt mit der städtischen Tourist-Information. Der Stadtrat beauftragte auf Antrag Brücks die Verwaltung offiziell, Konzepte für eine alternative Nutzung des fraglichen Gebäudes zu entwickeln. gth
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