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Stadtteilrundgang: Charlotte Britz hörte sich Probleme der Schafbrücker an

Beim Stadtteilrundgang haben die Schafbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz gesagt, was sie sich wünschen. (Archivbild)

Beim Stadtteilrundgang haben die Schafbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz gesagt, was sie sich wünschen. (Archivbild)

Schafbrücke. Ein Kompromiss soll es den Schafbrückern ermöglichen, dass sie einen Komponisten aus dem Ort ehren. Zwar wird die kleine Fläche an der Bahnstraße nicht zum „Theodor-Gouvy-Platz“. Dem stehen rechtliche Hindernisse entgegen. Dafür wird aber eine Gedenktafel an den 1819 in Schafbrücke geborenen und im Elsass tätigen Komponist erinnern. Das teilte Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) am Mittwoch bei ihrem Rundgang durch den Stadtteil mit. Ob das Gouvy-Geburtshaus gekennzeichnet wird, ist noch ungewiss. Britz notierte sich den Wunsch aber.

Hübsche Rosenbüsche verhalfen dem Rosenweg einst zu seinem Namen. Was aber von der Pracht noch übrig ist, sind nur noch ein paar lichte Stöcke mit wenigen Blüten. „Es wäre schön, wenn die Rosen erhalten blieben“, sagte Sozialdemokrat Detlev Rauen, der den Stadtteil im Bezirksrat Halberg vertritt. Allerdings müsste sich dann schnell jemand finden, der sich ehrenamtlich darum kümmert. Ganz allein sprießt dagegen am anderen Ende des Rosenweges eine sogar gefährliche Pflanze: der Riesenbärenklau wächst auf einem umzäunten Gelände, das den Stadtwerken gehören soll. Die Pflanze enthält Stoffe, die bei Hautkontakt in Verbindung mit Sonnenlicht zu Verbrennungen führen und sogar Krebs erregen können.  Der Bärenklau müsse weg, um eine Ausbreitung der Pflanze zu vermeiden, sagten die städtischen Vertreter, die sich deswegen an die Stadtwerke wenden wollen.



Nur ein paar Meter weiter befindet sich der Bahnhof des Stadtteils, den offenbar immer wieder Vandalen heimsuchen. Dort sei die Verwaltung auf die Hilfe der Deutschen Bahn angewiesen, ließ Britz wissen.

Dass sich an der Unterführung unter der Bahnlinie etwas getan hat, ist offensichtlich. Es scheint, als hätten Bauarbeiter in die Fahrbahn noch eine Asphaltwanne eingelassen, damit Lkw mit einer Höhe von mehr als vier Metern noch unter der Bahnbrücke durchfahren können. Ein Warnschild verrät das Problem, welches das Wannenprofil aufwirft: Bei starkem Regen schwillt der nahe Bach an, und das Wasser staut sich in der Überführung. Das Schild verbietet dann die Durchfahrt.

Die Schulturnhalle ist offenbar ein Opfer des städtischen Sanierungsstaus geworden. Dies jedenfalls ist das Ergebnis der Zwischenstation beim Gebäude der einstigen Grundschule, in dem jetzt die Montessori-Gesamtschule zu Hause ist. Damit das wenige im Haushalt vorhandene Geld sinnvoll eingesetzt wird, will Britz zwischen den Nutzern und dem Gebäudemanagementbetrieb (GMS) vermitteln.

Hübsch ist der Schafbrücker Sportplatz geworden, wo jetzt der Rasenplatz der ganze Stolz des heimischen Sportvereins (SVS) ist. Allerdings gab es beim Bau Misstöne, weil der Verein offenbar ohne gültigen Bauplan tätig war (wir berichteten). Demnächst soll es einen angepassten Bauplan geben. Die aus dem Verstoß resultierende Strafe von 15 000 Euro dürfe der Verein abstottern und müsse 200 Stunden gemeinnützige Arbeit verrichten. Das sei so geregelt, um die Existenz des SVS nicht zu gefährden, sagte Britz.

Der Verein könne bestimmen, welches seiner Mitglieder die Stunden ableistet, teilte die Stadt am Freitag auf Anfrage mit.
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