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Stadtverwaltung und Kaufleute werben für das Musical „Hairspray“ im Zeltpalast

Nachrichten aus der Region Merzig.

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Merzig. Die neue Währung für die Kreisstadt haben die Merziger Kaufleute schon mal in Auftrag gegeben – ein Geschenk für treue und gute Kunden. Der Tracy-Dollar, wie sie ihn getauft haben, wird zwar künftig nicht Euro und Cent ersetzen. Das neue „Geldstück“ mit dem Musical-Motiv auf der Vorderseite soll den Besuch im Zeltpalast preiswerter machen, wie Ellen Schreiner von der Werbeagentur thinkmarketing sagt – eine von zig Ideen, mit denen Stadtverwaltung, Kaufmannschaft und Musik und Theater Saar gemeinsam das neue Projekt von Joachim Arnold vermarkten wollen.

Der Leiter von Musik und Theater Saar will Musicals statt wie bisher Opern auf die Bühne bringen. Zum Start hat er eine Neuproduktion des weltbekannten Stücks „Hairspray“ gewählt. Den Kick-off, den Anstoß für eine breit gefächerte Werbung in der Innenstadt, ist eine Vorstandssitzung der Kaufleute, die zur Info-Veranstaltung mit zahlreichen Gästen ausgeweitet wird. Wie Bayreuth, so soll sich auch Merzig als besondere Festival- Stadt präsentieren, lautet der Wunsch von Merzigs Oberbürgermeister Alfons Lauer.

„Wir haben eine Riesenchance, uns als Musicalstadt zu profilieren.“ Für dieses Alleinstellungsmerkmal der Stadt gelte es, kräftig die Werbetrommel zu rühren. 30 000 Euro habe der Stadtrat dafür bewilligt – auf seine Bitte hin. Fahnen mit Motiven von „Hairspray“ und der Festivalstadt Merzig sollen nach Vorstellung von Berthold Schreiner den Gästen am Bahnhof entgegen wehen und an den Haupteinfahrtsstraßen Laternenausleger grüßen. „Und an den beiden hela-Kreiseln werden große Hairspray-Dosen und andere Motive auf das Musical aufmerksam machen“, sagt Schreiner, bei der Stadt zuständig für Wirtschaftsförderung.

An den rund 70 Spanndrähten in der Innenstadt und in der Altstadt sollen Wimpelketten flattern, Busse mit Tracy- und Co-Aufdrucken geschmückt werden, lebensgroße Pappfiguren Botschafter spielen, Holzkonstruktionen Hinweise auf das Musical tragen. Auch leere Ladenlokale sollen das Tracy- Fieber schüren.

Natürlich sollten die Geschäfte und Gaststätten den toupierten Wirbelwind und seine Crew in die Deko integrieren. Dafür wirbt der Chef des Vereins für Handel und Gewerbe, Bernhard Kiesel. Ob Bierdeckel, Plakate, Flyer, Pappaufsteller, und, und, und: Ein großes Deko-Paket hat er für seine Freunde vom VHG geschnürt. Dazu gibt’s den Tracy-Dollar, der den Preis für die Eintrittkarte oder den Besuch im Gastrozelt nach unten drücken soll.

Je mehr dieser Gutscheine vorgezeigt werden, um so kostengünstiger wird’s, lautet die Idee des VHG. „Wir sind nervös“, lacht Joachim Arnold voller Vorfreude. Am kommenden Montag trifft das Ensemble ein.

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