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Starkregen zwingt Helfer im Land zu Dauereinsatz

Diese Sturzflut wälzte sich gestern Nachmittag durch Dirmingen. Foto: Daniela Schöbel

Diese Sturzflut wälzte sich gestern Nachmittag durch Dirmingen. Foto: Daniela Schöbel

Erneut haben gestern schwere Unwetter das Saarland zum Teil massiv getroffen – und auch heute muss im ganzen Land mit Gewittern und Starkregen gerechnet werden. Am häufigsten mussten gestern Polizei und Feuerwehren in Illingen, Wallerfangen und Sulzbach ausrücken. In Sulzbach mussten die Einwohner damit innerhalb weniger Tage zum dritten Mal gegen die Wassermassen kämpfen, die die Straßen der Innenstadt zu Flüssen machten, Keller überfluteten und Bäume ausrissen. Die Feuerwehr schichtete hier nach eigenen Angaben 500 Sandsäcke auf, um zu verhindern, dass der Sulzbach über die Ufer tritt. In Eppelborn-Dirmingen wälzte sich eine Sturzflut als brauner, reißender Strom durch den Ortskern. Dort musste die Feuerwehr nach eigenen Angaben eine Nichtschwimmerin aus ihrer Wohnung retten, die von den Wassermassen eingeschlossen war. Verletzt wurde landesweit niemand, wie die Polizei mitteilte. Auch größere Sachschäden wurden vorerst noch nicht gemeldet.

 

Über das Saarland hinaus war gestern ganz Westdeutschland von den heftigen Unwettern betroffen, insbesondere das Ruhrgebiet und das Münsterland, wo in einigen Städten binnen einer Stunde 100 Liter Regen pro Quadratmeter fielen. Im Rheinland richteten die Unwetter nach Schätzungen der Provinzial-Versicherung Schäden in mindestens zweistelliger Millionenhöhe an. In Niederbayern wurde nach den Überschwemmungen der vergangenen Woche schweres Gerät eingesetzt, um die Straßen vom Schlamm zu befreien.

 

Für das Saarland gilt laut Deutschem Wetterdienst auch weiterhin eine Unwetterwarnung. Mitunter könnten heute bis zu 20 bis 30 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. In den nächsten Tagen würden die Unwetter aber enden.
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