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Stationäre Blitzer: Stadt Saarlouis bilanziert das erste halbe Jahr

Die fünf stationären Blitzgeräte in Saarlouis haben im ersten halben Jahr nach ihrer Aufstellung Verwarnungen und Bußgelder von 602 000 Euro eingebracht. Das teilte der Leiter des Ordnungsamtes, Jürgen Theobald, im Ausschuss für Stadtplanung mit. Danach gefragt hatten CDU , Grüne und FDP . Die Stadt erhält die Beträge der Verwarnungen; die gibt es zwischen zehn Stundenkilometern (15 Euro ) und 20 Stundenkilometern (34 Euro ) zu viel. Von den Bußgeldern (verhängt innerstädtisch ab 71 Stundenkilometern) bleiben 16,28 bei der Stadt, der Rest geht ans Land.

Die Stadt wiederum zahlt der Firma Jenoptik als Besitzerin und Betreiberin der Säulen pro Fall 4,15 Euro . In der Stadtkasse verblieben innerhalb des ersten halben Jahres nach Aufstellung der Geräte grob überschlagen 400 000 Euro.

Im ersten halben Jahr waren 30 438 Geblitzte maximal mit 70 Stundenkilometern unterwegs, 625 Fahrzeuge mit 71 und mehr.

Den größten Ertrag der Radarkontrollen lieferte die Säule an der Saarbrücker Straße (Fröhliches M): 8854 Verwarnungen und 205 Bußgelder ; das ergab 176 000 Euro .

Ähnlich an der Holtzendorffer Straße (hinter dem Hallenbad): 8999 Verwarnungen und 139 Bußgelder erbrachten 171 860 Euro . In diesem zweiten Fall ging die Anzahl (grob, mit Ausnahme des September) von 2588 auf 1165 monatlich um mehr als die Hälfte zurück, im ersten Fall war der Rückgang deutlich geringer. Der Blitzer an der Wallerfanger Straße (Altes Pfarrhaus) brachte 152 000 Euro ein;der an der St. Avolder Straße (Neuforweiler, Kirche, Richtung City) 44 990, in der Gegenrichtung 54 000 Euro . Hier, in Richtung Überherrn, ging das monatliche Aufkommen deutlich geringer zurück.

Auffällig: Vor allem an der Holtzendorffer, aber auch an der Wallerfanger Straße reduzierte sich die Zahl der geblitzten Raser mit Bußgeld (über 71 Stundenkilometer) deutlich. An der Saarbrücker Straße sowie an beiden Messpunkten an der St. Avolder Straße in Neuforweiler war das nicht so.

Alle Vergleiche haben den Juli 2014 als Ausgangspunkt. Im Juli hatte die Stadt bereits gemeldet, dass die Zahl der Temposünder in den ersten beiden Wochen seit Inbetriebnahme der Säulen um 90 Prozent gesunken sei. Beispiele: In Neuforweiler (Richtung City) sei die Zahl zwischen Mitte Juni und Anfang Juli 2014 von 1000 auf 13 täglich gefallen; im Dezember 2014 waren es nur noch gut sieben Verwarnungen.

In der Holtzendorffer Straße ging die Zahl von 1500 pro Tag bis Juli auf 88 zurück; im Dezember waren es noch 38.

Vermutlich pendelt sich die Zahl der Schnellfahrer auf einem niedrigerem Niveau als im ersten halben Jahr ein. Bei den 400 000 Euro im Halbjahr wird es also kaum bleiben.
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