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Statt Faasend - ab in den Süden

Viele ziehen Urlaub unter Palmen dem Fastnachtstreiben daheim vor.

Viele ziehen Urlaub unter Palmen dem Fastnachtstreiben daheim vor.

Saarbrücken. Saarländer zieht es über die Fastnachtsferien Anfang März vor allem in südliche Gefilde wie auf die kanarischen Inseln und in die jüngst von Volksaufständen erschütterten Länder Ägypten und Tunesien. Viele der so genannten Fastnachtsmuffel entscheiden sich auch für Städtereisen etwa nach Paris, Brüssel und Prag. Das ist das Ergebnis einer  Umfrage der Saarbrücker Zeitung bei Reisebüros und Reiseveranstaltern in unserer Region.

Beliebt: Kanarische Insel Gran Canaria und Teneriffa

Kunden des Best-Reisebüros in St. Wendel würden zurzeit am häufigsten ihren Urlaub auf den kanarischen Insel Gran Canaria und Teneriffa buchen, sagt dessen Inhaber Stefan Würtz. Beliebte Ziele der Inselgruppe im Atlantik sind auch Fuerteventura und Lanzarote. »Inzwischen haben wir auch wieder Kundenanfragen für Reisen nach Ägypten. Die ersten Kunden haben schon für Anfang, Mitte März Reisen nach Hurghada am Roten Meer und eine Nilkreuzfahrt von Luxor bis Assuan gebucht«, sagt Würtz. Weil die politische Lage in Ägypten und Tunesien zurzeit weitgehend entspannt sei, würden Reiseveranstalter wie TUI, Thomas Cook und Neckermann ab März wieder Reisen in die nordafrikanischen Länder anbieten, erläutert Würtz. Bei Saarländern, die dem Fastnachts-Treiben in unserer Region entfliehen wollen, stünden unter anderem Städtereisen nach Paris, Brüssel und Brügge hoch im Kurs, sagt Thomas Götten, Geschäftsführer des Busreiseveranstalters »Anton Götten Reisen«. Eine hohe Nachfrage bekommt der Reiseveranstalter bei Buchungen des Götten-Ferienzentrum in Playa de Aro an der spanischen Mittelmeerküste zu spüren. Götten erklärt den Grund dafür: »Wir haben den Eindruck, dass sich viele unserer Kunden für diesen Urlaubsort als eine Alternative zu Ägypten und Tunesien entscheiden.«

Reisen nach Ägypten und Tunesien »momentan wenig« nachgefragt

All jene, die während der einwöchigen Schulferien dem Winterwetter den Rücken kehren wollen, favorisierten Reiseziele wie die kanarischen Inseln, sagt Ursula Iven, Inhaberin von drei Holidayland-Reisebüros, davon zwei in Saarbrücken und eines in Saarlouis. Reisen nach Ägypten und Tunesien würden »momentan wenig« nachgefragt. Skiurlauber ziehe es jetzt im Frühjahr nach Österreich, wie etwa an den Arlberg, zum Wallis-Gebirge in die Schweiz und in den französischen Skiort Chamonix.

Für die Fastnachtmuffel gebe es »noch wenige Restplätze« für einige Reiseangebote, sagt Maria Lang, Gesellschafterin des Busreiseunternehmens »Geschwister Bur Reisen«. So bietet etwa das saarländische Reiseunternehmen einen einwöchigen Skiurlaub in Südtirol an. 599 Euro pro Person kostet das Pauschalangebot in den Dolomiten. Zudem gebe es für Anfang März ein Reiseangebot in südliche Gefilde: Sieben Tage an der italienischen Riviera - Kosten pro Person: 459 Euro. »Wer dorthin reist, will die Frühlingssonne genießen«, sagt Lang.

AUF EINEN BLICK

Die luxemburgische Fluggesellschaft Luxair fliegt seit Sonntag wieder zwei Ziele in Tunesien an. Flüge nach Ägypten hat das Unternehmen bis einschließlich 3. April ausgesetzt

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