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Stellenabbau beim Saarländischen Rundfunk wird 2010 fortgesetzt

Saarbrücken. Der Saarländische Rundfunk (SR) spart trotz geringerer Finanzmittel nicht an der Programmqualität und will auch die baulichen Erneuerungsprojekte auf dem Halberg in Saarbrücken fortsetzen. Das wurde am Montag im Rundfunkrat bei der Beratung des Wirtschaftsplans für 2010 mit einem Volumen von 114 Millionen Euro bekannt gegeben.

Im Zuge der wirtschaftlichen Anpassungsmaßnahmen wird der SR ein Studio schließen und ein zweites Fernsehstudio zu einem multifunktionalen Bereich für Produktionen und Veranstaltungen mit Publikum umbauen. Im nächsten Jahr startet zudem die Sanierung des Hörfunkgebäudes, in dem der große Sendesaal untergebracht ist. Schließlich wird das TV-Studio, aus dem der SR den „Aktuellen Bericht“ sowie seine täglichen Magazine sendet, modernisiert.

Der bereits seit 15 Jahren betriebene Stellenabbau wird fortgesetzt. 2010 sinkt die Personal-Sollstärke um 17 auf 564 Stellen (minus drei Prozent). Zum Vergleich: Früher einmal arbeiteten mehr als 820 Beschäftigte beim SR. Was die aktuelle Situation betrifft, ist für den Rundfunkratsvorsitzenden Volker Giersch „die untere Grenze“ nun fast erreicht. Das Planziel liege bei 550 Stellen. Nach Aussage von SR-Verwaltungsdirektor Norbert Holzer „tut jede Planstelle weniger weh“. Für ihn ist das Problem der „Arbeitsverdichtung“ inzwischen nicht mehr wegzudiskutieren. Giersch und SR-Verwaltungsrats-Chef Thomas Kleist vertraten bei der Sitzung übereinstimmend die Auffassung, dass das Abbauprogramm beim Sender allmählich beendet werden müsse, weil sonst „Abstriche“ bei Programm-Umfang und -Qualität unumgänglich seien.

2010 stehen für die Programme des Saarländischen Rundfunks immerhin 600 000 Euro mehr als 2009 zur Verfügung. Dagegen werden die Budgets für Verwaltung, Betrieb und allgemeine Aufgaben um 1,7 Millionen Euro zurückgefahren. in

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