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Stich in den Hals: Saarbrücker (41) starb gewaltsam

Saarbrücken. Ein 41 Jahre alter Mann aus Saarbrücken-Malstatt wurde gestern Abend (13.02.2012), nach 20 Uhr, Opfer eines Gewaltverbrechens. Nach umfangreichen Recherchen einer 16-köpfigen Ermittlungsgruppe der KPI kommt als Täter ein 30- jähriger Mann aus Saarbrücken in Frage. Dieser hatte vom Tatort aus mit seinem 28 Jahre alten Bekannten die Polizei verständigt.

Nach derzeitigem Stand hielten sich das Opfer, eine 39- jährige Frau, der tatverdächtige 30-Jährige und ein weiterer 28 Jahre alter Bekannter am Nachmittag des gestrigen Tages (13.02.2012) im Bereich Saarbrücken -Burbach und Malstatt auf und konsumierten dort Alkohol. Gegen 16 Uhr trennten sich die Personen, wobei das Opfer mit der Frau seine Wohnung aufsuchte.

Gegen 17.30 Uhr begaben sich der Tatverdächtige und sein 28- jähriger Bekannter ebenfalls zur Wohnung des späteren Opfers. Hier wurde zunächst zusammen weiter Alkohol getrunken. Nachdem die Frau die Gesellschaft verlassen hatte, soll es unter den Männern zu einem Streit gekommen sein, wobei es um die 39-jährige Frau gegangen sein soll. Bei der Auseinandersetzung, so die Einlassung des Tatverdächtigen, habe er mit einem vor Ort vorgefundenen Küchenmesser dem Opfer in den Hals gestochen, woran der 41- Jährige letztendlich starb.

Eine Obduktion dauert derzeit noch an. Die geständige Einlassung des Tatverdächtigen deckt sich weitgehend mit den Angaben des 28- Jährigen. Sowohl der Tatverdächtige als auch sein Bekannter standen beim Antreffen durch die Polizei unter starker alkoholischer Beeinflussung. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen Deutschen russischer Abstammung, der bereits polizeilich in Erscheinung getreten ist. Die Staatsanwaltschaft wird einen Haftbefehl wegen Totschlags beantragen. Die Vorführung vor den Haftrichter ist für den morgigen Tag vorgesehen. Weitere Details konnte die Polizei aufgrund fortdauernder Ermittlungen derzeit nicht geben.

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