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Stille Örtchen in Saarbrücken: In der Landeshauptstadt gibt es zahlreiche öffentliche Toiletten - aber wo?

Wenn's pressiert, muss die nächste Toilette her, und zwar schnell. Beim Einkaufsbummel durch die Saarbrücker Innenstadt ist es für den, der sich nicht auskennt, gar nicht so einfach, eine Toilette zu finden.

Schilder, die zeigen, wo man hin muss, gibt es nämlich nicht. Dabei sind in den letzten zwei Jahren einige öffentliche Toiletten dazugekommen. Aber wo sind die alle?

In der Innenstadt gibt es vier öffentliche Toiletten. In der Reichsstraße nahe der Europa-Galerie, in der Kaltenbachstraße am St. Johanner Markt, an der Freitreppe der Berliner Promenade in den Kiosk integriert und am Rabbiner-Rülf-Platz. Da die Toilettenanlagen aus Kostengründen meist an Fremdfirmen ausgelagert sind, zahlen die Nutzer an manchen Orten Geld. Außerdem können Bürger die Toiletten in öffentlichen Gebäuden der Stadt benutzen. Also zum Beispiel während der Öffnungszeiten in den Bürgerämtern der Stadt, sagt Stadtpressesprecher Thomas Blug. Wenn die Not groß ist, helfen auch die Kundentoiletten der meisten Kaufhäuser und Cafés weiter.

Einen entspannten Aufenthalt im Biergarten ermöglicht seit September 2014 die barrierefreie Toilette am Staden. Die ließ der Wirt des Ulanen-Pavillons, Jonas Kirch, bauen.

Was noch neu ist? Im Mai 2014 eröffnete der Fernbusbahnhof in der Dudweilerstraße. Bis zu 800 Leute steigen dort täglich ein und aus, so die Stadtpressestelle. Und die müssen nach vielen Stunden Fahrt auch mal aufs Örtchen. Also musste eine Toilettenanlage her. Sie ist seit November vergangenen Jahres zugänglich.

Bis voraussichtlich Mitte April sollen dann auch die neuen Toiletten im Lesepavillon des Deutsch-Französischen Gartens (DFG) fertig sein. Weil es in den vergangenen Jahren immer mehr Veranstaltungen und auch Besucher im DFG gab, modernisiert und vergrößert der Gebäudemanagementbetrieb der Stadt die Toiletten.

Es gibt aber auch Leute, die sich anscheinend nicht die Mühe machen wollen, die nächste Toilette aufzusuchen. Sie verrichten ihre Notdurft einfach auf der Straße. Dieses wilde Urinieren sei nicht nur rücksichtslos gegenüber den Mitmenschen, sondern auch eine Ordnungswidrigkeit, sagt Blug. „Wer sich von unseren Ordnungsamt-Mitarbeitern erwischen lässt, bezahlt 30 Euro Bußgeld.“ Die Wild-Pinkler würden aber meist nur dann loslegen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen, ergänzt der Stadtsprecher. „Daher ahnden unsere Mitarbeiter vergleichsweise nur wenige Fälle.“ Es seien maximal 20 im Jahr.

Wer sich also lieber an das Gesetz hält und ohne Zuschauer sein Geschäft erledigt, sollte sich vor dem Stadtbummel schlau machen, wo die öffentlichen Toiletten sind.

 

Zum Thema:

 Die 22 Friedhöfe der Stadt haben auch öffentliche Toiletten, die eine beauftragte Firma regelmäßig reinigt. Auf den meisten Friedhöfen gebe es relativ selten Probleme mit Vandalismus, so die Stadtpressestelle. Nur die Toiletten auf dem Friedhof Klarenthal hätten Vandalen in letzter Zeit verstärkt beschädigt. Deshalb sei die Anlage abends und am Wochenende geschlossen. hep
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