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Strafe gegen früheren SVE-Spieler bleibt bestehen

Karlsruhe.  Der Bundesgerichtshof (BGH) milderte gestern nur den Schuldspruch des Frankfurter Landgerichts gegen Sprecakovic (Foto, rechts). Die gegen ihn verhängte Geldstrafe von 8400 Euro ließ er bestehen.

Der frühere SVE-Profi war vom Landgericht im August 2007 wegen Verabredung zum gewerbs- und bandenmäßigen Betrug verurteilt worden. Der BGH änderte den Schuldspruch nun dahingehend ab, dass der Angeklagte sich lediglich bereit erklärt habe, einen Spieler der Stuttgarter Kickers „zum gewerbsmäßigen Bandenbetrug anzustiften“. Sprecakovic hatte laut Urteil am 23. Februar 2006 den Spieler des Regionalligisten Stuttgarter Kickers angerufen, um ein Spiel zu manipulieren. Dabei handelte er auf Bitten des Chefs einer Wettbande, die sich durch Fußballwetten auf dem asiatischen Wettmarkt eine goldene Nase verdiente. Für 300 Euro hatte deren Bandenchef den angesprochenen Spieler dazu bringen wollen, dass das Spiel Stuttgarter Kickers gegen VfR Aalen am 25. Februar 2006 verloren werde oder unentschieden ausgehe. Das Team sollte extra mies kicken. Der Stuttgarter ging auf das Angebot nicht ein, brach den Kontakt zu Sprecakovic ab.

Da der nun zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 70 Euro verurteilt wurde, ist er rechtskräftig vorbestraft. Die Bundesanwaltschaft überraschte in dem Verfahren mit einer Kehrtwende. In ihrem schriftlichen Antrag hatte sie zunächst die Aufhebung des Urteils und die Zurückverweisung an das Landgericht beantragt. In der Revisionsverhandlung am Mittwoch hielt die Vertreterin der Bundesanwaltschaft diese Position aber nicht mehr aufrecht. Sie plädierte darauf, dass Kristian Sprecakovic wegen versuchter Anstiftung zum gewerbsmäßigen und bandenmäßigem Betrug schuldig sei. Die übrigen neun Angeklagten im Strafprozess, der noch weitere versuchte Spielmanipulationen behandelte, sind inzwischen alle rechtskräftig verurteilt. szn/ek
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