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Straßenstrich am Luisenthaler Bahnhof sorgt für Ärger

Ulrike Müller, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, wohnt direkt am Luisenthaler Bahnhof. Fraktionschef Stefan Rabel hat nun unter Berufung auf sie als Zeugin öffentlich Alarm geschlagen. Rabel erklärte, neben illegaler Müllablagerung gebe es am Luisenthaler Bahnhof seit kurzem ein weiteres massives Problem: die Straßenprostitution. Die so genannte Anbahnung finde im Kreuzungsbereich Straße des 13. Januar/Bahnhofstraße statt. Zur „Verrichtung“ gehe es dann per Pkw ins Bahnhofsumfeld. Rabel rief dazu auf, „im Zusammenwirken mit der Polizei die öffentliche Ordnung zu wahren“. Es müsse alles unternommen werden, um in Luisenthal eine Situation wie etwa im Saarbrücker Deutschmühlental zu verhindern.

Oberbürgermeister Klaus Lorig ( CDU ) hat Rabels Ruf vernommen und zumindest in Sachen Müll sofort reagiert. Bereits am Mittwoch ließ er den Abfall am Bahnhof abräumen. Dort, so Lorig, hätten sich Kondome und Riesentüten sogar mit schmutzigen Windeln darin gefunden. Wer hier den Müll abgelagert habe, sei bisher nicht festgestellt. Er hoffe nun, dass nicht noch weiterer derartiger Abfall nachkäme. Was die Klagen über den Straßenstrich angehe, benötige die Stadtverwaltung allerdings die Unterstützung der Polizei .

Die Polizeiinspektion Völklingen behält Bahnhof und Umfeld im Auge, versicherte gestern Sprecher Stefan Schneider nach Rücksprache mit seinem Chef Michael Zapp. In den zwei vergangenen Tagen sei kein neuer Vorfall bekannt geworden, doch innerhalb der vergangenen Woche seien bei Kontrollen „zwei, drei Rumäninnen“ aufgefallen. Die Beamten hätten sie überprüft und die Personalien in Ordnung befunden. Weitere Schritte („die stehen dort und gehen ihrem Geschäft nach“) könnten nicht unternommen werden, so lange keine sonstigen konkreten Vorwürfe bekannt würden. Der Polizei seien in Sachen Verdrängung der Prostitution die Hände gebunden, wenn der betreffende Bereich nicht zum Sperrgebiet erklärt werde. Eine derartige Verordnung zu erlassen, liege in der Zuständigkeit der Stadt.
 
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