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Streit mit Bürgermeister spitzt sich zu

 Die Auseinandersetzungen um den Bürgermeister von Wadgassen, Harald Braun, werden etwas härter. Vermehrt wird die Justiz bemüht, Anzeigen sind im Spiel. Ferner versucht der Bürgermeister mit einer Verpflichtung auf Widerruf, den Rundfunk zum Schweigen zu bringen. Unter anderem hat inzwischen auch der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Gemeinde Wadgassen, Egbert Ulrich, der gleichzeitig den CDU-Sozialausschüssen an der Saar vorsteht, entnervt das Handtuch geworfen.

:: CDU-Fraktionschef Egbert Ulrich

:: Mobbing im Wadgasser Rathaus?


Nachdem die Saarbrücker Zeitung Ende August berichtet hatte, dass der Führungsstil des Bürgermeisters für einige Angestellte zum Problem geworden sei, scheint sich nun die Lage weiter zuzuspitzen. Erst hatte der Bürgermeister mit einer Klage gegen das Zeitungsmuseum und einer Sperrung des Saar-Rundwegs von sich reden gemacht hatte, dann gab es Streit um die Installation von Kameras im Bauhof und im Schwimmbad der Gemeinde. Während seitens der Gewerkschaft ver.di auf die Installation der Kameras hingewiesen wurde, konterte der Bürgermeister: Solche Kameras zur Überwachung von Mitarbeitern gebe es nicht und habe es nie gegeben. Doch mit einem Widerruf des Berichts über Überwachungskameras gab Braun sich keineswegs zufrieden.

Inzwischen ist von Anzeigen gegen den Landesvorsitzenden von ver.di, Alfred Staudt, sowie gegen Journalisten des Saarländischen Rundfunks, unter anderem gegen den Reporter Thomas Gerber, die Rede. Dazu sagte gestern Reiner Buhl, stellvertretender SR-Pressesprecher: „Unserer Meinung nach sind die Vorwürfe der Gemeinde Wadgassen absolut haltlos. Einen geforderten Widerruf haben wir abgelehnt.“ Unterdessen bestätigte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, Bernd Meiners, dass gegen Braun eine Anzeige wegen Untreue von Unbekannt erstattet worden sei. Näheres könne man im Moment noch nicht dazu sagen. szn/dög
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