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Studie: Franzosen finden das Einkaufen im Saarland chic

Französische Kunden sind für den saarländischen Handel unverzichtbar. Das geht aus einer Studie hervor, die das Institut für Konsum- und Verhaltensforschung an der Universität des Saarlandes (ikv) im Auftrag der Industrie- und Handelskammer (IHK) Saar erstellt hat.

Danach sind für unsere französischen Nachbarn niedrige Preise, eine große Auswahl und attraktive Geschäfte die wichtigsten Einkaufsmotive. Gerne gekauft werden vor allem Kleidung, Kosmetik, Lebensmittel und Accessoires. Viele Franzosen kommen mehrmals im Monat zum Shoppen ins Saarland, einige sogar wöchentlich. Dabei werden laut Studie je Einkauf rund 120 Euro ausgegeben. „Schätzungen besagen, dass französische Kunden im Saarbrücker Einzelhandel bis zu einem Drittel des Umsatzes ausmachen“, so die Kammer. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Shoppen im Saarland ist für viele Franzosen vor allem auch ein Einkaufserlebnis. So verbinden drei Viertel aller Gäste ihren Einkauf mit dem Besuch von Restaurants, Cafés und Bars. Studien-Autorin Svenja Ernst empfiehlt, hier nachzulegen, um die Nachbarn noch stärker zu binden – zum Beispiel mit Rabattgutscheinen, wenn Restaurants, Cafés oder Schwimmbäder besucht werden. „Wir dürfen uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen“, meint auch IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen. Er empfiehlt „eine noch engere Zusammenarbeit von Handel, Gastronomie und Tourismus“.

Die französischen Kunden schätzen auch die Produktqualität, die im saarländischen Handel angeboten wird. Sie legen außerdem Wert darauf, dass das Warenangebot aktuell ist, also keine Ladenhüter in den Regalen liegen. Die Einkäufer aus dem Nachbarland bevorzugen in erster Linie das Shoppen im Regionalverband Saarbrücken (mehr als 76 Prozent) und im Großraum Saarlouis (knapp zwölf Prozent).
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