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Stürmer Pisano will gegen SV Sandhausen endlich treffen

Saarbrücken. Dass der Trainer Dieter Ferner aus seinen Spielern Höchstleistungen kitzeln konnte, ist spätestens seit dem Durchmarsch von der Fußball-Oberliga in die 3. Liga bekannt. Aber auch als sportlicher Leiter des 1. FC Saarbrückens hat der 62-Jährige immer wieder einen Motivationstrick auf Lager. „Ich begrüße Giuseppe Pisano“, eröffnete Ferner am Donnerstag die Pressekonferenz zum Spiel beim SV Sandhausen an diesem Samstag um 14 Uhr – und fuhr fort: „Unser Torjäger – in Anführungsstrichen.“

Pisano musste über den kleinen Seitenhieb lachen und erzählte noch einmal die von ihm vergebene Ausgleichsmöglichkeit bei der 0:2-Niederlage bei Wacker Burghausen am vergangenen Samstag: „Ich habe eine Sekunde zu lange gezögert und war dann zu dicht am Torwart. Dann schaust du der Situation hinterher und siehst auf der anderen Seite den Ball ins eigene Tor rollen. Du würdest am Liebsten im Boden versinken.“
Mannschaftskollege Martin Forkel hat die Geschichte abgehakt. „Das passiert halt im Fußball“, sagte der Abwehrspieler, „da gibt es keine Vorwürfe. Wir müssen zusammen schauen, dass wir wieder in die Erfolgsspur kommen. Vielleicht ist es ein Vorteil, dass wir in Sandhausen nicht Favorit sind und uns ganz auf unser Spiel konzentrieren können.“



In Burghausen wurde der FCS als „der große Favorit“ begrüßt – kassierte aber die dritte Niederlage in Folge und muss diese Bürde bei Tabellenführer Sandhausen nicht mehr mit sich rumschleppen.  „Wir sind Außenseiter“, sagt FCS-Trainer Jürgen Luginger, „Sandhausen verfügt vor allem in der Offensive über enorme Qualität und über große Erfahrung. Wir können uns aber gegen die beste Mannschaft der Liga richtig viel Selbstvertrauen holen.“
Dazu müssen aber die Tage der offenen Tür vorbei sein. Acht Gegentore kassierte der FCS in den vergangenen drei Spielen. „Das ist einfach zu viel“, betonte Luginger, „wir müssen einfach wieder kompakter stehen und dürfen nicht mehr so viele Fehler machen“. Kai Gehring kehrt nach verbüßter Gelb-Sperre ins Aufgebot zurück, auch Ufuk Özbek und Markus Pazurek sind nach ihren kleineren Verletzungen einsatzbereit. Luginger sagte: „Es ist gut, dass wir Variationsmöglichkeiten haben – von Beginn, aber auch im Spiel.“

Nur im Sturm fehlen die Alternativen zu Pisano, denn Marcel Ziemer und Markus Fuchs fehlen weiterhin. „Natürlich ist es immer gut, wenn Konkurrenz da ist. Aber wir sind alle Profis, da lässt sich keiner hängen, nur weil einem gerade kein anderer im Nacken sitzt“, sagte Pisano, der noch auf sein erstes Saisontor wartet: „Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich mir wünsche, dass der Knoten platzt. Am besten schon am Samstag in Sandhausen.“ Dann hätte auch Dieter Ferner mal wieder alles richtig gemacht.
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