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Suchaktion: Auto versinkt bei Dreisbach in der Saar

Dreisbach. Ein Auto, das am Sonntagabend (19.02.2012) bei Dreisbach in die Saar gerutscht ist, beschäftigt seit zwei Tagen die Einsatzkräfte des Wasser- und Schifffahrtsamtes. Das Motorschiff MS „Rüdesheim“ versucht seit Montag, den gesunkenen Pkw am Boden der Saar ausfindig zu machen – bislang noch ohne konkreten Erfolg. Der Pkw war nach einem Unfall in den Fluss gestürzt, nachdem der Fahrer sich im letzten Moment hatte retten können. Die Peilung und Bergung des Unfallwagens war bereits für Montag vorgesehen. „Wir konnten das Auto aber am Montag nicht finden“, teilte Manfred Wenzel, Leiter der Außenbezirke Saarburg und Dillingen des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Saarbrücken, gestern auf SZ-Nachfrage mit. Daher wurde der Einsatz gestern fortgesetzt – und muss heute in die nächste Runde gehen. Die Suche werde durch die Örtlichkeit erschwert, sagte Wenzel. Denn bei Dreisbach, im Oberwasser der Schleuse Mettlach, habe die Saar verschiedene Tiefen bis zu acht Metern, was eine Lokalisierung beeinträchtige.

Am späten Nachmittag endeten die Sucharbeiten der „Rüdesheim“ – ein Motorschiff mit Peiltechnik, das zurzeit in Dillingen ankert – gestern indes mit einem Hoffnungsschimmer: Das Auto wurde nach Angaben aus dem Schleusenbüro in Mettlach endlich an einer konkreten Stelle vermutet. Heute soll dies verifiziert werden. Für die mögliche Bergung, die heute auf die Ortung folgen könne, wurden bereits Taucher angefordert, erklärte Wenzel. Das gesunkene Auto der Marke Fiat liegt seit Sonntagabend am Grund der Saarschleife. Dazu war es gekommen, nachdem ein 43-jähriger Mann aus Überherrn auf der Uferstraße bei einem Wende-Versuch weggerutscht und mit dem Wagen in einer Böschung gelandet war. Das Auto glitt dann in den Fluss.

Der Fahrer hatte sich noch rechtzeitig mit einem Sprung aus seinem Auto retten können, er blieb unverletzt. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann nicht gesehen hatte, dass der Grünstreifen hinter ihm abschüssig war. Manfred Wenzel vom WSA hofft, dass die Ortung und Bergung des Autos heute beendet werden kann. Nach zwei Tagen Suche durch die MS „Rüdesheim“ könnten die angeforderten Taucher der Behörde, eventuell unterstützt von der Wasserschutzpolizei, heute damit beginnen, das Auto zu heben. Spezielles Gerät sei dazu ebenfalls für den heutigen Mittwoch angefordert worden, sagte Wenzel gestern.
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