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Suchaktion am Winterberg - Polizei findet verletzten und stark unterkühlten Rentner im Wald

Eine groß angelegte Suchaktion nach einem 86-Jährigen rund um den Saarbrücker Winterberg endete gestern kurz vor Einbruch der Dunkelheit erfolgreich: Der Mann wurde gefunden.

Seit dem Morgen war der Rentner , der in der Nähe des Winterberges wohnt, vermisst worden. Die Polizei suchte ihn den ganzen Tag über. Streifenwagen fuhren alle Straßen und Waldwege ab, die Bereitschaftspolizei unterstützte die Kollegen der zuständigen Polizei-Inspektion in Alt-Saarbrücken. Der Einsatzleiter, Oberkommissar Jens Wagner, konnte dann kurz vor 18 Uhr vermelden: „Wir haben den Mann abseits eines Weges in Sichtweite des Winterbergklinikums im Unterholz gefunden. Das wäre ohne den Einsatz eines Suchhubschraubers der Polizei aus Rheinland-Pfalz nicht gelungen“, so der Beamte. Der Helikopter war am Nachmittag über den bewaldeten Hängen des Winterberges gekreist. Eine Wärmebildkamera wurde zur Suche eingesetzt. „Die Hubschrauberbesatzung hatte das Glück, dass die Bäume noch keine Blätter trugen. Sie konnte den Mann orten und die Streifenwagen zur Einsatzstelle lotsen“, so Wagner.

Dann ging alles Weitere ganz schnell. Ein Rettungswagen-Team und der Notarzt der Saarbrücker Berufsfeuerwehr behandelten den stark unterkühlten und verletzten Mann, der mehrere Stunden im Wald gelegen hatte. Dann brachten Feuerwehrleute und speziell ausgebildete Höhenretter den Patienten die Böschung hinauf zum Rettungswagen. Zuvor hatten Polizeibeamte Erste Hilfe geleistet und den Mann verbunden und gewärmt. Der Rentner wurde direkt in die Notaufnahme der Klinik gebracht. Warum der Mann im Gelände unterwegs war, wird noch ermittelt. „Jetzt sind wir aber erst einmal sehr froh, dass diese Suchaktion ein gutes Ende genommen hat“, so Wagner. Der Patient war schon am Abend stark unterkühlt, die Nacht hätte er im Wald womöglich nicht überlebt, schätzten die Einsatzkräfte.
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