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Suizid, Mord oder Unfall? Kriminalpolizei ermittelt nach Leichenfund in ausgebranntem Auto

Symbolfoto.

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Schockierender Einsatz für die Feuerwehr Ottweiler: Am späten Sonntagabend haben Feuerwehrmänner eine menschliche Leiche in einem ausgebrannten Auto entdeckt. Ursprünglich war der Trupp Feuerwehrleute zur Bekämpfung eines zunächst vermuteten Waldbrandes ausgerückt. An einem Feldweg in einem Waldgebiet an der L 141 zwischen Ottweiler und Mainzweiler entdeckte die Wehrleute dann einen lichterloh brennenden Seat . Erst nachdem der Brand gelöscht war, wurde der Tote auf dem Fahrersitz des Autos entdeckt. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Insassen feststellen.
 

Toter 55-Jähriger aus Marpingen

Das bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Opfer soll nach Polizeiangaben ein 55 Jahre alter Mann aus Marpingen sein. Warum und wie der Mann starb, ist noch völlig unklar. Ob es sich bei dem Fall um eine Selbsttötung, ein Verbrechen oder um einen technischen Defekt mit Todesfolge handelt, konnte die Polizei gestern bis Redaktionsschluss nicht beantworten. Aussagen über die Todesursache seinen bis zum Abschluss einer Obduktion rein spekulativ, so ein Polizeisprecher. Die Kriminalpolizei hat den Fall übernommen. Zwar seien bisher noch keine Hinweise auf einen fremdverschuldeten Tod des Mannes festgestellt worden, die Ermittlungen befänden sich allerdings erst im Anfangsstadium, hieß es.

Am Ort des Leichenfundes nahmen Beamte der Spurensicherung und der Kripo am späten Sonntagabend im gleißenden Scheinwerferlicht die Ermittlungen auf und sperrten die Brandstelle ab. Das Auto wurde samt Leichnam sichergestellt und abtransportiert. Eine Obduktion der Leiche in der Rechtsmedizin der Uni-Klinik Homburg wurde angeordnet. Das Ergebnis stand zu Redaktionsschluss noch aus. Das Autowrack wurde nach Polizeiangaben auch noch nicht kriminaltechnisch untersucht.
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