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Sulzbacher Rohrbombe entpuppt sich als harmloser Metallbolzen

Symbolfoto.

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Aktualisierte Meldung der Polizei von 10.07 Uhr:

Heute Morgen (22.12.2016), gegen 00:45 Uhr, sprengte ein Mitarbeiter der Entschärfergruppe des Landespolizeipräsidiums einen metallischen Gegenstand, der zuvor von einem Streifenkommando im Bereich des alten Güterbahnhofs in Sulzbach aufgefunden worden war. Zunächst war unklar, ob es sich bei dem Metallzylinder um eine Rohrbombe handeln könnte. Bei der nach der Sprengung durchgeführten Untersuchung durch die Spezialisten stellte sich jetzt heraus, dass es sich um einen ca. 40 cm langen Metallbolzen handelt, der nicht mit Explosivstoffen versehen war. Auch die zunächst vermutete Annahme, dass es sich um ein Selbstlaborat zur Sprengung von Fahrkartenautomaten handeln könnte, bestätigte sich nicht. Der Bereich um den Güterbahnhof ist nicht mehr gesperrt.


Ursprüngliche Meldung von 7.46 Uhr: 

Beamte der Polizeiinspektion Sulzbach haben am Mittwochabend (21.12.2016)  am alten Güterbahnhof Sulzbach mehrere offenbar selbst gebaute Rohrbomben gefunden. Sie waren von Unbekannten etwa  20 Meter vom Gleis entfernt im Gelände abgelegt worden. Das meldet die Pressestelle der Polizei in Saarbrücken.

Laut Pressemitteilung konnte  ein hinzugezogener Entschärfer des Landespolizeipräsidiums (LPP) die Bomben gegen 00.45 Uhr vor Ort durch Sprengung entschärfen. Aus diesem Grund wurde die Fundstelle durch Polizeibeamte der Bundespolizei, des Polizeilichen Ordnungsdienstes sowie der Polizei Sulzbach weiträumig abgesperrt. Auch die Feuerwehr befand sich vor Ort.

Die Anwohner des Wohngebiets „Goldene Au“ werden gebeten, den Bereich auch weiterhin nicht aufzusuchen.

Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass es sich um Selbstlaborate zur Sprengung von Fahrkartenautomaten handeln könnte. Die Örtlichkeit könnte von Tätern als Übungsplatz ausgewählt worden sein. Die Ermittlungen zur Herkunft der selbst gebauten Sprengsätze dauern noch an.

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