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Tage der alten Homburger Feuerwache sind gezählt

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Homburg. Sie steht endgültig vor ihrem Ende, die alte Homburger Feuerwache an der Gerberstraße, Ecke Gasstraße. Der Abriss ist eingeleitet, das Gebäude entkernt. Damit geht Homburg einen ersten Schritt in Richtung räumlicher Neuordnung dieses Innenstadtbereichs.

Diese Neuordnung sieht in der Zukunft dort innerstädtisches Wohnen vor - nach dem Abriss der alten Feuerwache, dem Umzug der städtischen Musikschule aus dem der Feuerwache gegenüberliegenden Gebäude an die Lappentascherstraße in Erbach und nach weiteren Abrissarbeiten an der Gasstraße. Nun erfolgt also der erste Schritt mit dem Ende der alten Feuerwache.

Dieser Bau lag der Stadt lange auf der Seele. Vor allem wegen der Teerölbelastung des Areals. Die machte in den zurückliegenden Jahren den Betrieb einer eigens installierten Anlage zur Filterung nötig. Das kostete 30 000 Euro jährlich - und das bisher zehn Jahre lang (wir berichteten). Auch diese Anlage soll nun bald Geschichte sein. „Wenn das Gebäude der alten Feuerwache abgerissen ist, können die zwei verbliebenen Teerölbecken begutachtet werden. Eine Prüfung wird dann ergeben, ob die Anlage mit dem Abriss abgeschaltet werden kann oder gegebenenfalls noch bis zu einem halben Jahr länger laufen muss“, verdeutlichte Jürgen Kruthoff, Pressesprecher der Stadt, die Situation.

In der Vergangenheit gab es um den lange angedachten Abriss der Feuerwache immer wieder Querelen zwischen den Landesbehörden. Hatte das Umweltministerium gefordert, die Altlast zu entsorgen, so gestand das Landesverwaltungsamt in St. Ingbert als Kommunalaufsicht der Stadt die dafür nötigen Mittel im Haushalt nicht zu - eine Zwickmühle. Und die kostete die Stadt bislang 300 000 Euro. Der eigentliche Abriss des Bereichs Feuerwache wird abschließend 410 000 Euro kosten, davon tragen die Stadt 285 000 Euro, die Stadtwerke 125 000.

Die Konversion des Areals Gasstraße ist eine vielstufige Entwicklung. So wird derzeit nur die Feuerwache abgerissen, der dazu gehörende Schlauchturm an der Gasstraße bleibt vorerst bestehen. Eben dort wird es erst weiter gehen, wenn die Arge Homburg aus diesem Bereich in ihr neues Domizil, das ehemalige Landes-Zentralbank- Gebäude am Zufahrtskreisel zur Homburger Innenstadt, gezogen ist. Der Abriss der alten Feuerwache wird so zum Mosaiksteinchen in einer weit reichenden Neugestaltung des Gebietes Gerberstraße/ Gasstraße. Diese Neugestaltung sieht zwischen Kaiserstraße und Gasstraße einen neuen Bereich für innerstädtisches Wohnen vor, ein Plan, den Homburgs Oberbürgermeister Karlheinz Schöner im Zuge der Diskussionen zum Abriss der alten Feuerwache schon mehrfach skizziert hatte. Von der Neuordnung in diesem Bereich wären, so Jürgen Kruthoff, nur zwei Gebäude ausgenommen: „Das alte Rathaus, das heute unter anderem das Stadtarchiv beheimatet und unter Denkmalschutz steht, und der moderne Funktionsbau der Stadtwerke nebenan .“

AUF EINEN BLICK

Mit dem Abriss der alten Feuerwache beginnt die Stadt mit der räumlichen Neugestaltung des Innenstadtbereichs Gerberstraße/Gasstraße. Ziel ist es, dort innerstädtisches Wohnen zu etablieren. Dazu nötig ist auch der geplante Umzug der städtischen Musikschule nach Erbach und die Verlagerung der Arge ins ehemalige LZB-Gebäude. thw

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