A6 Metz/Saarbrücken Richtung Kaiserslautern Zwischen AS Rohrbach und Kreuz Neunkirchen Gefahr durch defektes Fahrzeug, Standstreifen blockiert (20:37)

A6

Priorität: Sehr dringend

1°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
1°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Tanja Gräff: Ermittler überprüfen erneut Spuren

Trier. Was ist mit Tanja Gräff geschehen? Diese Frage lässt auch nach fast dreieinhalb Jahren die Ermittler im Polizeipräsidium Trier nicht los. Am 7. Juni 2007 verschwand die damals 21-jährige Frau aus Korlingen spurlos nach dem Besuch des Sommerfestes an der Fachhochschule Trier auf dem Schneidershof. Zahllose Suchaktionen verliefen ohne Erfolg.

Der Vermisstenfall Tanja Gräff wurde über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus von den Medien und der Bevölkerung verfolgt. Bei der Polizei gehen auch heute noch Hinweise ein.


3-köpfiges Ermittler-Team bearbeitet nochmals alle Hinweise und Spuren

Polizeipräsident Lothar Schömann hat in Abstimmung mit dem Leitenden Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Trier Dr. Jürgen Brauer ein dreiköpfiges Ermittlungsteam zusammengestellt, das alle bislang eingegangen Hinweise und Spuren erneut bearbeiten wird.

Während die Beamten des Fachkommissariats für Kapitaldelikte (K11) der Kriminaldirektion Trier weiterhin aktuelle und neu eingehende Spuren bewerten und bearbeiten, ist es Aufgabe des Ermittlungsteams alle „alten“ Spurenakten zu überprüfen. Die erfahrenen Beamten, die bisher nicht in die Ermittlungen im Fall Tanja Gräff eingebunden waren, können und sollen nach objektiven Gesichtspunkten und ohne Kenntnis der Personen die Aussagen von Zeugen sowie die Ergebnisse der bisherigen Ermittlungen noch einmal hinterfragen.  Die Fahnder erhoffen sich aus dieser objektiven Ermittlungs-Methode neue Impulse.


Könnte das den Durchbruch bedeuten?

„Diese Methode ist nicht neu, sie wird bei Kapitaldelikten oder anderen herausragenden Fällen angewandt. Sie ist auch kein Garant für den erhofften Ermittlungserfolg, denn die Beamten der ehemaligen Soko- und der späteren EK-FH haben ungeheuer viel und sehr engagiert an dem Fall gearbeitet“, betont Lothar Schömann. „Dennoch, es ist eine Möglichkeit, die wir ausschöpfen möchten.“

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein