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Tanja Gräff: Polizei sucht erneut an „Roten Felsen“

Tanja Gräff - seit Juni 2007 ist die Studentin spurlos verschwunden. Jetzt soll anhand mit Spezial-Technik erneut nach ihr gesucht werden.

Tanja Gräff - seit Juni 2007 ist die Studentin spurlos verschwunden. Jetzt soll anhand mit Spezial-Technik erneut nach ihr gesucht werden.

Trier. Die Ermittler im FVermissten-Fall Tanja Gräff lassen nichts unversucht: Die „Roten Felsen“ unterhalb der Trierer Fachhochschule werden heute (18.03.2011) von Spezialkräften der Berufsfeuerwehr Trier und der Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz erneut abgesucht. Auch eine so genannte Drohne soll zum Einsatz kommen.

Tanja Gräff ist seit dem 7. Juni 2007 verschwunden. Seitdem haben Polizei, Feuerwehr und Freunde etliche Suchaktionen nach der vermissten jungen Frau durchgeführt. Abgesucht wurde seinerzeit auch der Bereich der so genannten „Roten Felsen“ in der Nähe des Fachhochschulgeländes auf dem Trierer Schneidershof. Zuletzt wurde die Studentin in den frühen Morgenstunden nach einem FH-Sommerfest auf dem Festgelände gesehen. Hier  waren Polizeihubschrauber ebenfalls mehrfach im Einsatz.

Einblicke in unwegsame und schwer einsehbare Geländeabschnitte

Bestimmte Areale dieses Geländes sollen heute noch einmal von Spezialkräften der Polizei und der Berufsfeuerwehr Trier in Augenschein genommen werden. Aktuell durchgeführte Rodungsarbeiten und die Tatsache, dass Laubbäume und Sträucher gerade erst ausschlagen, lassen die Ermittler hoffen, dass Einblicke in unwegsame und schwer einsehbare Geländeabschnitte möglich werden, die bislang per Hubschrauber nur bedingt gelungen sind.

Die Kriminaldirektion Trier setzt nun auf die Unterstützung der Höhenrettungseinheit der Trierer Berufsfeuerwehr und des Höheninterventionsteams der rheinland-pfälzischen Bereitschaftspolizei. Diese Spezialeinheiten sollen ausgewählte Hangstücke im Bereich der „Roten Felsen“ nach ihren Möglichkeiten absuchen und fotografieren. Die Höhenretter der Feuerwehr kommen regelmäßig dann zum Einsatz, wenn die Reichweite einer Drehleiter nicht mehr ausreicht oder eine Unglücksstelle nur schwer zugänglich ist. Begleitend werden Polizeisuchhunde und ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Ziel der Maßnahme ist es, letzte bis heute nur schwer einsehbare Hangabschnitte nach Spuren der vermissten Tanja Gräff zu untersuchen. Neben diesen Spezialkräften kommt  auch Spezialtechnik zum Einsatz: Die Ermittler möchten mittels einer so genannten Drohne mit einer besonderen Kameraausrüstung weitere Bilder von dem Gelände anfertigen.

Ob diese erneute Suche die Ermittlungen im Fall Tanja Gräff weiterbringen wird, ist offen. Gewiss ist jedoch, dass die Ermittler des Polizeipräsidiums Trier auch weiterhin versuchen, das Schicksal der seit mehr als drei Jahren vermissten jungen Frau aufzuklären.

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