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Tatort: Bushaltestelle – Polizei sucht den Besitzer des kleinen Mischlings

Diese Hündchen wurde wohl ausgestezt.

Diese Hündchen wurde wohl ausgestezt.

Es war am frühen Morgen, als ein Passant der Polizei mitteilte, dass an einer Bushaltestelle an der Landstraße in Fischbach-Camphausen, in unmittelbarer Nähe zur Autobahn, eine Transportbox steht, in der ein Hund sitzen würde. Das Tier sei vermutlich schon verendet, sagte der Anrufer. Die Polizei schickte einen Streifenwagen. Polizeikommissar Thomas Bier: „Die Box fanden die Kollegen unmittelbar an der Haltestelle, und in einer Ecke der Box lag zusammengekauert ein toter Hund.“ Da eine Transportbox verwendet wurde und das Tier an einer Haltestelle abgestellt worden ist, glaubt die Polizei , dass der Vierbeiner beim Abstellen noch lebte. Vielleicht wurde er ausgesetzt. Vielleicht hoffte der Besitzer darauf, dass der Hund an einer Haltestelle schnell genug gefunden wird. Das war aber ein Trugschluss, denn bei Schnee und Minusgraden hatte das Tier wenig Chancen, lange zu überleben. „Wir hoffen wirklich, das wir den Täter ermitteln können“, sagte gestern Sulzbachs Polizeichef Peter Komp. Ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurde eingeleitet.
Mit Bildern des Hündchens hoffen die Beamten auf Hinweise aus der Bevölkerung. Der Kadaver wurde unterdessen zum Bauhof in Quierschied gebracht und dort zunächst in eine Kühltruhe gelegt. Der Bauhof sammelt Tierkadaver grundsätzlich auf diese Weise, um die Zeit zu überbrücken, bis die Mitarbeiter der Tierkörperverwertung zum Abtransport vorbeikommen. Auch überfahrene Katzen und Wild landen hier, sagt Bauhof-Leiter Carsten Berndt. Meist sind die Tiere Opfer des Straßenverkehrs, ein ausgesetzter Hund ist alles andere als die Regel.

Bei dem Vierbeiner handelt es sich um einen 20 bis 30 Zentimeter großen rotbraunen Mischling mit einem silbernen Gliederhalsband. Die Haare sind mittellang und etwas struppig. Das Tier ist insgesamt eher dürr. Das doppelgliedrige Kettenhalsband hat keine Bezeichnung.

Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei unter Tel. (0 68 97) 933-0.
 
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