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Tatort-Kommissarin Brück: So war meine Kindheit in Ensdorf

Elisabeth Brück ist in Ensdorf aufgewachsen.

Elisabeth Brück ist in Ensdorf aufgewachsen.

Ensdorf. Die erste saarländische Tatort-Kommissarin „Lisa Marx“, die im Saarland ermittelt, ist Elisabeth Brück und stammt aus Ensdorf (wir berichteten). Ihre Kindheit, aus der sie, wie sie sagt, ihre Kreativität und Kraft schöpft, hat Elisabeth Brück in Ensdorf verbracht. Sie erinnert sich gerne an die Sommerferien und herrliche Tage im Ensdorfer Schwimmbad. Auch Schlittschuhlaufen auf dem gefrorenen Eis des Schwimmbadbeckens hat sie noch gut in Erinnerung.

Clown im Bergmannsheim

Im zarten Alter von elf Jahren organisierte sie zusammen mit ihren Freundinnen einen Flohmarkt für behinderte Kinder, erinnert sich die Gemeinde Ensdorf. Das mit Geld gefüllte, selbst gebastelte Sparschwein überreichte sie dem damaligen Ensdorfer Bürgermeister Alfons Schorr mit der Bitte um weitere Veranlassung.

Dieser fand die Aktion der Kinder so toll, dass er einen Bericht darüber im Ensdorfer Nachrichtenblatt und ein dazugehöriges Bild von den Kindern auf der Titelseite abdrucken ließ.

Ihren ersten Auftritt hatte Elisabeth Brück zusammen mit ihrer Mutter auf dem „Ball der kleinen Leute“ als kleiner Clown im Ensdorfer Bergmannsheim. Einige Jahre später spielte sie ihre erste Rolle als Herr Ribbeck von Ribbeck im Havelland auf dem Altar der Ensdorfer Kirche. „Auf einmal war es ganz still in der Kirche, und die Menschen haben mir zugehört. Und diese Spielfreude, die ich damals erlebt habe, ist mir bis heute geblieben“, sagt Elisabeth Brück.

Die inzwischen 40-Jährige besuchte die deutsch-französische Schauspielklasse des Conservatoire in Luxemburg, studierte Regie und ästhetische Sprechkunst. Bisher spielte Brück vor allem im Theater, aber auch fürs Fernsehen und Kino. Sie stand zuletzt mit Schauspiel-Legende Maximilian Schell auf der Bühne. Ihr Weg ist gefüllt mit Serienrollen, unter anderem im Tatort, in den „Weihnachtsmärchen 2012“ der ARD und in Kinofilmen von Andy Bausch, Alessandro Capone, Franco de Pena und vielen anderen. Gleichzeitig organisiert sie soziale Projekte, um damit bedürftigen Menschen zu helfen; aktuell das Projekt „Plätzchen für die Seele 2012“.

Premiere auf der Bergehalde

Theater an ungewöhnlichen Orten selbst zu inszenieren, liegt ihr besonders am Herzen. Sie spricht französisch, englisch und spanisch und produzierte den Kurzfilm „Kohlenherz, ein artifizielles Märchen“, der, wenn alle Sterne gut stehen, noch dieses Jahr seine Premiere auf der Ensdorfer Bergehalde feiert. red

 „Melinda“, die erste Tatort- Folge mit Elisabeth Brück als Tatort-Kommissarin, wird am Sonntag, 27. Januar, um 20.15 Uhr in der ARD ausgestrahlt.

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