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Tauben, Ratten, Hundekot: ZKE macht auf Dudweiler Wochenmarkt mobil

Dudweiler. Die wilden Tauben ließen sich am Dienstagvormittag nicht blicken, als das Thema Sauberkeit zur Debatte stand: Drei Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) der Landeshauptstadt Saarbücken sowie auch zwei Damen des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebes (ZKE) bevölkerten einen Infostand auf dem Dudweiler Marktplatz, an dem sich alles um das Thema Sauberkeit drehte. Die Gelegenheit war günstig, denn wenn Wochenmarkt bei strahlendem Sonnenschein ist, trifft man hier sehr viele Bürgerinnen und Bürger. Wolfgang Raab, Mitarbeiter der Dudweiler Bezirksverwaltung, kam auch gleich auf die Tauben zu sprechen. Die haben sich, wie er sagt, zwischen März und Juni zur echten Plage entwickelt. Der Grund: Tierfreunde, die sie füttern. Doch das ist verboten. Allein drei Mal sei eine Frau dabei erwischt worden. Das Problem habe sich nahezu erledigt, als Bußgelder verhängt worden seien. Die Fütterung, sagt Raab, habe auch Ratten angelockt. Und das sei nicht tragbar.

Hundekot auf allen Grünflächen

Ein weiteres Problem, sagt der Mann aus dem Rathaus, sei der Hundekot auf allen Grünflächen. Das beklagte auch die in Dudweiler lebende Marita Theobald (66) am ZKE-Infostand. Die Hinterlassenschaften ihres West Highland Terrier-Mädchens Mona würde sie selbst immer in ein Tütchen packen und ordnungsgemäß entsorgen.

Das wiederum freute ZKE-Mitarbeiterin Judith Pirrot, die massenweise Werbegeschenke verteilte. Unter anderem die „Ich nehm' meinen Müll wieder mit“-Tüten, die es Herrchen und Frauchen leicht machen, Lumpis Dreck in die Tonne zu tun. Wer sich nicht dranhält, zahlt übrigens 20 Euro.

32 mal mit  Info-Stand und Aufklärungsmaterial unterwegs

Pirrot betreut die ZKE-Kampagne „Sauber ist schöner“. 32 mal waren sie und ihre Kollegen in diesem Jahr schon mit ihrem Info-Stand und Aufklärungsmaterial in der Landeshauptstadt unterwegs, um forciert und nachdrücklich das Thema Sauberkeit im öffentlichen Raum unters Volk zu bringen. Groß war das Interesse der Passanten an vielen Themen. Sie nerven etwa zerbrochene Flaschen nach Trinkgelagen unter freiem Himmel und Fast-Food-Verpackungen, die sich auf einigen Straßen tummeln.

Zwei- bis dreimal pro Woche, so die drei KOD-Mitarbeiter, seien sie in Dudweiler unterwegs. Um die Kommune sauber zu halten. Fast täglich jedoch müsse man die Polizei herbeirufen, wenn Leute bei verbotenem Tun erwischt und zur Kasse gebeten werden. Einige von ihnen würden sich richtig danebenbenehmen.

Nächste Woche, so Judith Pirrot, beginnt der ZKE eine neue Aktion. Motto: „Wir geben ihrer Kippe ein Zuhause“. Dazu verteilte sie auf dem Dudweiler Marktplatz schon mal vorsorglich ansehnliche, flache Taschen-Aschenbecher.

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