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Telekom-Mitarbeiter befürchten Kahlschlag

Saarbrücken.  "Auf Dauer sind 750 Stellen bedroht", also mehr als 60 Prozent der heutigen Belegschaft im Saarland, sagte gestern der stellvertretende Verdi-Landesleiter Kurt Hau und forderte einen Stopp der Verlagerungen.

Angekündigt hat die Telekom bereits, 116 Arbeitsplätze nach Bonn, Stuttgart oder Frankfurt zu verlagern. Der Konzern will bis Ende 2012 bundesweit neun Vertriebs- und Service-Zentren aufbauen und die IT-Teams in fünf Zentren zusammenführen. Bundesweit sind 5000 Mitarbeiter betroffen. Hau sieht in diesem Vorhaben einen Schritt zu einem weit stärkeren Personalabbau im Saarland. Er kritisiert zudem, dass sich der Konzern nicht an Zusagen halte. Als Ausgleich für die Schließung des Call-Centers in Saarbrücken hatte das Unternehmen vor zwei Jahren zugesagt, beim Tochterunternehmen Vivento die Zahl der Arbeitsplätze bis Ende 2010 bei 500 zu halten. Derzeit seien es nur rund 390.

Dies bemängelte gestern auch Wirtschaftsminister Christoph Hartmann (FDP), der bei der Demonstration auf dem Saarbrücker Eschberg anwesend war. "Wir wollen, dass die Zusagen eingehalten werden." Zudem verlangte er Perspektiven, wie die Telekom "weiteres Geschäft in Saarbrücken" aufbauen wolle. Entsprechende Forderungen hatte der Minister jüngst in einem Schreiben an Telekom-Personal-Chef Dietmar Welslau gerichtet. mzt

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