A620 Saarlouis - Saarbrücken Zwischen AS Saarbrücken-Luisenbrücke und AS Saarbrücken-Bismarckbrücke in beiden Richtungen mit Hochwasser ist zu rechnen Eine Einrichtung der Hochwasserumfahrung auf der A 620 für den späten Nachmittag/ Abend kann zur Zeit nicht ausgeschlossen werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Fahrzeuge vorsorglich nicht im Umfahrungsbereich/ Gefährdungsbereich abzustellen und die mögliche Sperrung in die Fahrzeit einzuberechnen. (11.12.2017, 16:21)

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Priorität: Dringend

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Teuere Baustelle an der Uniklinik

Homburg. Der saarländische Wirtschaftsminister Christoph Hartmann (FDP) wusste, was gestern auf seinem Terminplan stand: Bagger fahren. Deshalb trug er schon mal vorsorglich eine robuste braune Cordhose zur Einweihung des neuen Verfügungsgebäudes auf dem Campus des Universitätsklinikums des Saarlandes. Mit dieser Einweihung wurde die teuerste Baustelle des Saarlandes eröffnet, denn in den kommenden sechs bis acht Jahren wird für rund 120 Millionen Euro eine komplett neue Innere Medizin entstehen.

Der erste Bauabschnitt soll bis 2014 fertig sein und umfasst das Gelände mehrerer ehemaliger Bettenhäuser, die jetzt nacheinander abgerissen werden. Das Verfügungsgebäude, das 15 Millionen Euro gekostet hat, ist das Ausweichgebäude, in das jene Kliniken einziehen, deren Gebäude nicht mehr steht. Es wird in den kommenden Jahren als Drehscheibe dienen, um die jeweiligen Neubauten erst zu ermöglichen.

Den Anfang macht die Innere Medizin II mit Professor Frank Lammert und seinem Team. Er ist begeistert von den schönen neuen Räumen, die in freundlichen Farben gehalten und mit großen Fenstern ausgestattet sind. Zur Einweihung begrüßte der Ärztliche Direktor, Professor Ingo Steudel, zahlreiche Gäste, darunter auch Finanzstaatssekretär Gerhard Wack, der trotz knapper Kassen das Geld für die groß angelegte Umgestaltung des Uniklinikums bereit gestellt hatte. Die Infrastruktur, die aus über den Campus verteilt liegenden Pavillons der ehemaligen Heilanstalt besteht, entspreche nicht mehr den Anforderungen eines modernen Klinikums, betonte Christoph Hartmann.

Nach der Einweihung ging’s dann in den Bagger zum Abriss des Bettenhauses. Nicht nur Minister Hartmann, auch Neurochirurg Steudel, eher ein Fachmann der kleinen Schnitte, riss eine Hauswand ein.


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