L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Teurere Preise für Saarbrückens Bäder: Besucher finden's ok

Baden ist teurer geworden und zwar im Schnitt um etwa 17 Prozent – allerdings schon im September 2012. Damals erhöhte die Bäderbetriebsgesellschaft Saarbrücken (BBS) ihre Preise in allen Frei- und Hallenbädern und gab das auch per Pressemitteilung bekannt. Die Hallenbad-Fans wissen es also schon länger, die Freibad- Fans stellen es spätestens jetzt fest, wo die Sonne glühend heiß vom Himmel sticht. Und da bezahlt man besser schnell und stürzt sich in die Fluten, statt an der Kasse lange entsetzt auf die Preisliste zu starren.

5500 Euro für Elektronik

Die BBS versicherte jetzt auf  Anfrage erneut, dass die Preiserhöhung „dringend notwendig“ war, weil „Reinigung, Aufsichtspersonal, Gartenpflege und Energie“ für die Bäder teurer geworden sind. Parallel zur Preiserhöhung führte die BBS elektronisch lesbare Abonnement-Karten ein – allerdings ohne es offiziell bekannt zu geben. Auf  Anfrage verriet die BBS jetzt, dass sie für diese Karten 2500 Euro bezahlt hat und dass für die sieben Lesegeräte noch einmal insgesamt 3000 Euro fällig waren. Die neuen Karten könne man aber mehrfach verwenden. Während die Papierkarten früher jedes Jahr neu gedruckt werden mussten – und zwar für jährlich 2500 Euro.

Die elektronisch lesbaren Karten, so erläuterte die BBS, „bieten viele Vorteile in Bezug auf Eingangskontrolle, ordentliche Buchführung und korrekte Abrechnung, Warenbestandskontrolle, Besucherstatistik und Wegfall von Druckkosten“.

Die Karten seien „ein sicheres Zahlungsmittel, das bei Diebstahl oder Verlust sofort gesperrt und ersetzt werden kann“. Die Daten, die beim Einsatz der Karten von der BBS gespeichert würden, seien „unbedenklich“ – versichert die BBS und beruft sich dabei auf das unabhängige Datenschutzzentrum des Saarlandes. Da würden lediglich „Stammdaten“ wie der Name des Eigentümers gespeichert und natürlich, wie lange die Karte gilt. Das Geburtsdatum sei nötig, um festzulegen, ob die Karte für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene ist. Darüber hinaus werde mit Hilfe der Karten nur gezählt, wie viele Leute ins Bad gehen. Und das diene allein der „Ermittlung von Schwachlastzeiten“ – also von Zeiten, zu denen kaum einer badet. Wer wann, wie oft und wie lange in welches Bad geht, werde nicht gespeichert. „Es sind lediglich elektronische Kassen zur Erfassung des Tagesumsatzes in Betrieb, die nicht in ein geschlossenes Kassensystem mit Drehkreuzen, Buchung von Nebenbetrieben (Sauna, Gastronomie), usw. eingebunden sind“, erläutert BBS-Geschäftsführerin Gabriele Scharenberg-Fischer und räumt ein: „Dennoch kann ich den Ärger mancher Gäste gut verstehen, denn das System funktioniert längst noch nicht so optimal, wie wir uns das für die Zukunft wünschen.“

Die BBS werde alles tun, um die Wartezeiten an den Kassen – zumal in sengender Sonne – zu minimieren.

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