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The BossHoss gastierten am Mittwoch beim SR

Was konntet Ihr Ivy Quainoo überhaupt noch beibringen, nachdem selbst Xavier Naidoo sofort sagte, sie habe ja schon alles?

Sascha: Uns ging's nicht um stimmliche Perfektion, sondern darum, wie wir das, was wir in den vergangenen acht Jahren als Profimusiker erfahren haben in der Musikindustrie, weitergeben können an so ein junges Talent wie Ivy.

Alec: Die Stimme war ja schon da. Es ging eben darum, Selbstsicherheit zu schaffen, ein bisschen Routine reinzukriegen und dann in all den Wochen mit uns das Genre rauszubekommen, das ihrer Stimme liegt. Wir wollten herauskriegen, mit welchen Songs Ivy optimal aufgehoben ist.

Wie war „The Voice of Germany“ für Euch, im Rückblick gesehen? War das ein großer Popularitätsschub?

Sascha: Das hat schon noch mal eine neue Plattform eröffnet. Wir sind zwar seit Jahren erfolgreich unterwegs und haben eine feste Basis an Fans, dennoch kannten uns ja viele Leute noch nicht, da wir im Radio und TV eher wenig stattgefunden haben.

Alec: Wir waren von den Coaches am wenigsten bekannt, deswegen haben wir am meisten von der Show profitiert. Es war natürlich extrem arbeitsintensiv, hat aber viel Spaß gemacht, mit so vielen Leuten zusammenzuarbeiten. Das hatten wir ja so auch noch nie gemacht vorher.

Wie kam es dazu, dass gerade Ihr Coaches wurdet?

Alec: Pro Sieben kam auf uns zu, wir haben uns also nicht irgendwie darum beworben.

Sascha: Wir waren sogar kritisch gegenüber Casting-Shows eingestellt und wären nie auf die Idee gekommen, uns zu bewerben. Erstmal haben wir nein gesagt.

Habt Ihr gleich geahnt, dass Ivy gewinnen wird?

Alec: Das nicht direkt, aber sie war schon großartig. Sie war einfach die Entdeckung schlechthin. Profisänger gab es in der Show ja schon genügend, aber sie war eben etwas Neues.

Wie war das Verhältnis zwischen den Coaches in Wirklichkeit, also hinter den Kulissen?

Alec: Es war freundschaftlich, na klar!

Sascha: Auch vor den Kulissen, vor der Kamera, war das nie bösartig.

Was wurde aus dem T-Shirt, das Xavier Naidoo Euch geschenkt hat (darauf waren zwei sich küssende Cowboys abgebildet)?

Alec: Ich glaube, das haben wir liegen lassen... Nein, das war schon alles in Ordnung untereinander. Das macht ja auch Spaß, so ein bisschen aufeinander rumzuhacken.

Wie fand das Eure Band, dass nur Ihr beide BossHoss vertretet? Oder seid Ihr beiden BossHoss?

Sascha: Wir haben die Band gegründet. Zuerst fingen wir zu zweit an und haben die Jungs dann dazu geholt, weil wir die Musik live umsetzen wollten. Auch wenn The BossHoss seit vielen Jahren als Band unterwegs ist, sind wir zwei doch die Frontmänner und Namensgeber. Die anderen finden das völlig okay, die freuen sich, dass die Popularität jetzt gestiegen ist und dadurch die Tour besser besucht wird.

Country, das war doch früher eher Musik für Lkw-Fahrer. Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, so etwas zu machen?

Alec: Wir machen ja Country, so wie wir ihn hören wollen. BossHoss macht ja kein Country im klassischen Sinne. Es ist mehr ein Element unserer Musik, mit dem wir gerne spielen. Wir haben eine Sound-Nische gefunden in Deutschland, die es so nicht gab. In erster Linie spielen wir aber Rock'n'Roll, Western, Southern, Country, Sixties, Rockabilly und Pop gemischt. Alles, was uns eben so die Jahre begleitet hat.

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