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Theater und Musik: Festival Perspectives startet ab 21. Mai in Saarbrücken

Nicht nur Theater sondern auch viel Musik bietet das Festival Perspectives ab dem 21. Mai wieder.

Nicht nur Theater sondern auch viel Musik bietet das Festival Perspectives ab dem 21. Mai wieder.

Saarbrücken. Sie sind die Sahne auf dem Festival-Kuchen. Sechs Multikulti-Bands und einen DJ haben die Perspectives diesmal nach Saarbrücken eingeladen. Zu deren garantiert temperamentvollen Rhythmen kann man sich nach üppigen oder gar schwerverdaulichen Theaterstücken allabendlich im Festivalclub in der Buswerkstatt prima Kalorien abtanzen. Am Eröffnungsabend sogar bei freiem Eintritt. Dann sorgen die fünf anarchischen Brüder Godillo vom Santa Macairo Orkestar für Stimmung, mit Fanfaren-Klängen à la New Orleans und Balkan, Ska und Reggae, im Schlepptau der deutsche Reverend Krug an Bass und Sousaphon. Am 22. Mai um 21 Uhr werden die 17 Hippies – ebenfalls – gratis den St. Johanner Markt rocken. Auch die 13-köpfige Berliner Kultband, die schon bei den St. Wendeler Jazztagen 2009 das Publikum zum Toben brachte, wildert mit reichhaltigem Instrumentenarsenal und auf hohem Tempo in den Klangtraditionen vom tiefen Westen bis zum hintersten Osten. Eine weitere Open-Air-Fanfaren-Truppe erwartet uns am 24. Mai, wenn das Flying Orkestar aus Metz ab 15 Uhr durch die Innenstadt zieht.

Aber auch, wer lieber nur Zuhören möchte, was die französische Chansonszene an jungen, aufstrebenden Talenten zu bieten hat, wird beim Perspectives-Festival vom 21. bis 29. Mai fündig. Wie jedes Jahr gibt es auch ein SR2-Bistrot Musique special im Festivalclub. Dort tritt am 25. Mai ab 20.30 Uhr Claire Denamur auf. Die 25-jährige Singer-Songwriterin mit argentinisch-ukrainisch-niederländischen Wurzeln stammt aus Bordeaux und ist in den USA aufgewachsen. Was sie neben ihrer eindringlichen, leicht angerauten Stimme so ungewöhnlich macht, ist die Verbindung von hintersinnigen französischen Texten über die Liebe mit musikalischen Rhythmen, die vom us-amerikanischen Folk und Jazz beeinflusst sind. Als „absoluten Geheimtipp“ handelt Monsieur Chanson Gerd Heger von SR2 die Neuentdeckung Guilam. Der einstige Lehrer aus Montpellier stellt sich an diesem Abend mit einfühlsamen, poetischen Chansons ganz klassisch begleitet am Klavier vor. Ein echtes Kontrastprogramm zu den Club-Auftritten, immer ab 21.30 Uhr. Elektro und Punk und bretonische Folklore, auch gern zum Mitsingen, mixen etwa Whiskybaba, die am 23. Mai ihre Show aufziehen. Das genaue Hinhören auch auf die Texte empfiehlt sich beim Quintett La Gargote, das am 25. Mai ein bisschen Brassens, Brel, Renauld und Têtes Raides in den Balkansound mischt. Das Quintett La Maison Tellier am 27. Mai wiederum zieht es aus der Normandie mehr Route 66. Am 28. Mai darf man mit DJ Thomas Bohnet in Partyklassikern von Claude François, Les Rita Mitsouko bis Plastic Bertrand schwelgen oder auch mit Louise Attaque rocken. Zum Kehraus am 29. Mai heizen die Princes Chameaux aus der Pariser Banlieue noch mal mit Rock, Rockabilly, Folk und Rap richtig ein.

Einzelkarten und Musik-Pass 20 Euro.

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