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Thermik-Cup des Flugsportvereins Cormoran Kirkel am Wochenende

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Altstadt/Homburg. Zum Mittelpunkt der Modell-Segelfliegerei wird am kommenden Wochenende das Modellflug-Terrain in den Schwarzweiherwiesen zwischen Altstadt und Beeden. Zwei Tage lang werden sich hinter den Wohngebäuden des früheren Zollbahnhofes an der Kaiserstraße Piloten aus der ganzen Bundesrepublik ein Stelldichein geben. Anlass dafür ist der „Thermik- Cup-Saar“, der in seiner vierten Auflage ausgetragen wird und der gleichzeitig auch der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2012 (in Südafrika) dienen wird. Veranstalter dieser Konkurrenz ist der Flugsportverein „Cormoran“ Kirkel, der in Altstadt sein Domizil hat.

„Uns erwartet eine spektakuläre Flugschau, wie wir sie schon lange nicht mehr gesehen haben“, freut sich Vorsitzender Gerhard Schwarz auf den bevorstehenden Wettbewerb. Bis zu vier Meter Spannweite haben die Flugzeuge en miniature, die immerhin bis zu drei Kilogramm auf die Waage bringen. Wie es das Reglement vorschreibt, gehen jeweils Viererteams an den Start. „Es ist alles Handarbeit und obendrein auch körperlich eine höchst anstrengende Angelegenheit“, umreißt Gerhard Schwarz, was auf die Akteure am Boden zukommt. Zunächst gelte es für zwei „Schlepper“, den Segler mit einem 150 Meter langen Seil in die Lüfte zu katapultieren - was bedeute, das insgesamt 80 Kilogramm Zugkraft im Laufen aufgebracht werden müssen. Während der Pilot vom Boden aus das Modell steuere, habe ein „Ansager“ die Aufgabe, die laufenden Ereignisse zu kommentieren.

Erreicht der jeweilige Flieger 200 Meter Höhe, gelte es, die aufsteigende Warmluft optimal zu nutzen und eine Viertelstunde zu segeln. Danach sei eine punktgenaue Landung anzustreben.

Sich möglichst nahe an diesen Vorgaben zu orientieren, sei die Vorgabe, bei Nichteinhaltung der Zeiten oder Zielabweichungen bei der Landung gebe es Punktabzüge. Das Reglement sieht außerdem vor, dass es untersagt ist, die nördlich angrenzende Kaiserstraße (L 119) sowie die Zollbahnhof- Wohnhäuser zu überfliegen. Verstöße dagegen werden mit Strafpunkten geahndet. „Bislang haben sich insgesamt 110 Teilnehmer für diesen Flugtag angemeldet - ein neuer Rekord. Zuletzt waren es noch 84 Starter. Das bedeutet, dass in der Vorrunde immer 15 Modellflieger gleichzeitig zugange sind. Es dürften sehr spannende Szenen zu erwarten sein“, erläutert der Cormoran-Vorsitzende. Die Farben des Kirkeler Flugsportverein wird Andreas Kirch in der Konkurrenz vertreten. Die Modelle, die an den Start gehen, sind teilweise selbst gebaut. Das gilt auch für den Jugendwettbewerb, für den sich bisher 25 Teilnehmer angemeldet haben.

Jedes Team muss in den Vorläufen jeweils sechs Mal starten. Ins Finale kommen schließlich die besten zehn Quartette, die in der Endrunde dann noch zwei Mal für jeweils zehn Minuten, aber unter erhöhten Anforderungen, ihr Können unter Beweis zu stellen haben.

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