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Tödliche Köder lagen in Saar-Wäldern: Vier Hunde vergiftet

Vier Hunde sind in den vergangenen Wochen qualvoll verendet, nachdem sie in den Wäldern der Region Giftköder geschluckt hatten.

Revierförster Carsten Federspiel vom Saarforst zum Stand der Erkenntnisse: „Ein Unbekannter legt in den Bereichen Scheidterberg, Bartenberg, Gehlberg, Staffel, Grumbachtal sowie im Ensheimer Gelösch Köder aus. In welcher Form ist unbekannt. Es handelt sich wahrscheinlich um Rattengift. Normalerweise ist Rattengift für Hunde tödlich. Tiere, die es fressen, verbluten innerlich.“ Ein Hund habe überlebt, weil er nur eine geringe Dosis geschluckt hatte. Eine aufwendige Behandlung beim Tierarzt habe das Schlimmste verhindert. Wann genau der oder die Täter die ersten Giftköder in den Wäldern auslegten, stehe nicht fest. „Es geht bestimmt schon einen Monat.“

Und die Hunde dürften nicht die einzigen Opfer sein. „Auch Füchse, Dachse oder Wildschweine können an diesem Gift sterben.“ Um weiteres Tierleid zu verhindern, hat Federspiel eine Giftköderwarnung in den Wäldern ausgehängt, auf der auch seine Telefonnummer steht. Und er rät Hundehaltern dringend, bei Waldspaziergängen ihr Tier wegen der Köder anzuleinen. Auf der Saarforst-Internetseite steht: „Es ist nicht auszuschließen, dass an anderen Stellen welche ausgelegt wurden. Achten Sie auf Ihre Hunde, es besteht Lebensgefahr.“ Federspiel: „Sollte Ihr Hund im Wald etwas Verdächtiges fressen, dann gehen Sie sofort zum Tierarzt.“ ole 

Verdächtiges melden Zeugen bitte an den Revierleiter Scheidterberg, Carsten Federspiel, Tel. (01 75) 2 20 08 02, an die Polizei in Brebach, Tel. (06 81) 9 87 20, oder an den Revierleiter St. Ingbert- Süd, Michael Weber, Tel. (01 60) 96 31 46 10.
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