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Tötete er die eigenen Eltern? 35-Jähriger wegen Totschlags angeklagt

Spurenermittler untersuchen das Haus des getöteten Ehepaares auf dem Saarbrücker Rotenbühl.

Spurenermittler untersuchen das Haus des getöteten Ehepaares auf dem Saarbrücker Rotenbühl.

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat gegen einen 35-jährigen Saarbrücker Anklage wegen Totschlags in zwei Fällen vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Saarbrücken erhoben.

Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am frühen Abend des 08.04.2014 nacheinander seine beiden Eltern in dem gemeinsamen Haus auf dem Saarbrücker Rotenbühl getötet zu haben. Zunächst soll er seiner Mutter (69) mehrere, möglicherweise bereits tödliche Messerstiche in den Hals versetzt haben, bevor er noch mit einem Hammer auf ihren Kopf einschlug. Seinem Vater (70), der vermutlich daraufhin herbeigeeilt war,  soll er ebenfalls mehrere Kopfschläge mit dem Hammer versetzt und ihn damit getötet haben.

Die Anklage geht davon aus, dass der 35-Jährige die Leichen anschließend in einem Kellerraum des Wohnhauses versteckt hat. Dort wurden sie wenige Tage später von der Polizei gefunden, die aufgrund einer Vermisstenmeldung aus dem Familienkreis der Getöteten die Ermittlungen aufgenommen hatte. Es wird vermutet, dass der mutmaßliche Täter seinen Plan, die Leichen beiseite zu schaffen, deshalb nicht mehr ausführen konnte.

Das Tatmotiv ist bislang unklar, die Polizei vermutet, dass der Tat familiäre Spannungen vorausgegangen waren. Der Beschuldigte befindet sich seit dem 11.04.2014 in Untersuchungshaft. Zum Tatvorwurf hat er sich bislang nicht geäußert,  gegenüber einer Familienangehörigen nannte er den Ort, an dem sich die Leichen befanden. Aufgrund der Spuren und Indizien bestehen aus Sicht der Anklage an der Täterschaft des bislang nicht vorbestraften Angeschuldigten keine Zweifel.

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