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Tolle Bescherung: 75.000 Euro für Johanneskirche

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) spendete 75 000 Euro für die geplante Sanierung von Westfassade und Turm der Johanneskirche.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) spendete 75 000 Euro für die geplante Sanierung von Westfassade und Turm der Johanneskirche.

St. Johann. „Morgen Kinder wird's was geben“, beginnt ein altes Weihnachtlied. Die evangelische Kirchengemeinde St. Johann aber konnte sich schon gestern, knapp eine Woche vor dem Heiligen Abend, über eine schöne Bescherung freuen.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) spendete 75 000 Euro für die geplante Sanierung von Westfassade und Turm der Johanneskirche. Gestern kam Ulrich Bollert, der ehrenamtliche Ortskurator der Stiftung für das Saarland, mit einem entsprechenden Fördervertrag im Gotteshaus vorbei. Damit könne die Gemeinde das Geld abrufen, sobald sie die Handwerkerrechnungen vorlege, erklärte Bollert.

Die 1909 errichtete neogotische Kirche sei eines von 30 Denkmälern, die die private Denkmalschutz-Stiftung in Bonn bisher im Saarland unterstützt habe. Bollert signalisierte vorsichtig, dass die Stiftung es nicht bei dieser einmaligen Förderung belassen werde.

Die Spendenzusage kommt gerade rechtzeitig. Denn noch in diesem Jahr will und muss der Bauverein der Kirche mit dem zweiten Bauabschnitt beginnen, erklärte Pfarrer Herwig Hoffmann. Damit die Gemeinde noch Restmittel des Konjunkturpakets abrufen könne, die ihr in Aussicht gestellt seien. 265 000 Euro werde dieser zweite Sanierungsabschnitt voraussichtlich kosten, sagte Finanzkirchmeister Lutz Albersdörfer. Im Wesentlichen werde man sich dabei auf Sicherungsarbeiten an den Außenmauern von Turm und Westfassade beschränken, erläuterte Architekt Elmar Kraemer. Die ebenfalls notwendigen Sanierungen in diesem Bereich, die etwa das Treppenhaus und den Windfang betreffen, sollen auf den nächsten Bauabschnitt verschoben werden.

Der Bauverein entschloss sich zu dieser abgespeckten Version, da auf die Gemeinde sonst Gesamtkosten von über 600 000 Euro zugekommen wären. Den dafür notwendigen Eigenanteil aber hätte man nicht stemmen können, sagte Finanzkirchmeister Albersdörfer. Hat die Gemeinde doch gerade erst Eigenmittel von 600 000 Euro für den ersten Bauabschnitt aufgebracht.

Der wird rund 830 000 Euro verschlingen und ist noch nicht vollendet, da über die Sanierung der Südfassade hinaus noch unvorhergesehene Arbeiten am Dachstuhl notwendig wurden. Um vor weiteren Überraschungen dieser Art gefeit zu sein, will die Gemeinde jetzt eine Schadenserhebung an dem Bau vornehmen. „Denn die jetzige ist schon elf Jahre alt“, sagte Albersdörfer. In den weiteren Bauabschnitten könne man nur das Nötigste machen. Was heiße, sicherzustellen, dass niemandem etwas auf den Kopf falle, erläuterte Architekt Kraemer.

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