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Trainer Luginger glaubt an den FCS

FCS-Trainer Jürgen Luginger im Interview mit der Saarbrücker Zeitung

FCS-Trainer Jürgen Luginger im Interview mit der Saarbrücker Zeitung

Herr Luginger, drei Wochen Vorbereitung sind zu Ende. Wo steht Ihre Mannschaft?
Jürgen Luginger: Wir konnten unser Programm voll durchziehen. Die Mannschaft ist körperlich fit. Ganz wichtig ist, dass alle gesund sind, denn wir werden in der Rückrunde jeden Spieler brauchen.

Bis auf die Spiele bei Halberg Brebach und gegen die Stuttgarter Kickers wurden die Testspiele auf Kunstrasen ausgetragen. Auch das Kurztrainingslager an der Sportschule Kaiserau fand auf künstlichem Grün statt. Ein Nachteil?
Luginger: Was nutzt ein Naturrasen, wenn er in schlechtem Zustand ist oder Schnee darauf liegt? So konnten wir sowohl technisch-taktische als auch konditionelle Dinge gut aufarbeiten. Bei der kurzen Vorbereitung wäre eine weitere Reise sicher nicht so günstig gewesen.

Sie haben mit Sven Krause und Kai Gehring in der Winterpause zwei Spieler dazubekommen, Nico Weißmann hat den FCS verlassen. Wie lassen sich die Neuen an und sind die Personalplanungen abgeschlossen? Bis Montag könntet ihr ja noch einen neuen Spieler holen?
Luginger: Sven ist natürlich schon etwas weiter, er ist auch schon länger bei uns. Kai braucht noch ein paar Tage. Menschlich passen sie super zu uns und auch sportlich sind wir jetzt in der Breite besser aufgestellt. Sollte bis zum 31. Januar nichts Unvorhersehbares mehr passieren, ist die Spielersuche bei uns aber eingestellt.

Gibt es einen Gewinner der Vorbereitung? Beispielsweise Lukas Kohle. Er hat mit guten Leistungen seine Ansprüche auf einen Platz in der Startelf unterstrichen.
Luginger: Lukas hat sich natürlich empfohlen, aber auch Marcel Schug ist ein Gewinner. Bei ihm sah es ja nach seinen vielen Verletzungen schon nach dem Ende der Karriere aus. Jetzt ist er wieder voll dabei.

Wenn es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer, oder?
Luginger: Das kann man so nicht sagen. Wichtig ist, dass der Konkurrenzkampf größer geworden ist.
Ihr samstäglicher Gegner Jena musste schon vergangenes Wochenende ran, spielte gegen den VfB Stuttgart II 1:1.

Ein Nachteil für den FCS?
Luginger: Natürlich ist es gut, wenn man schon ein Spiel absolviert hat und im Rhythmus ist. Es liegt an uns zu zeigen, wer die Heimmannschaft ist, und gleich drei Punkte einzufahren.

Das Hinspiel endete sensationell 7:0 für Ihre Mannschaft. Dürfen sich die Fans am Samstag wieder auf ein Scheibenschießen freuen?
Luginger: Jena hat mit dem neuen Trainer eine viel bessere Organisation auf dem Platz. Sie stehen kompakt und haben mit Orlando Smeekes einen schnellen Mann, auf den man achten muss.

Ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten hätte sicher auch Auswirkungen auf die kommenden Aufgaben.
Luginger: Jena ist ein Schlüsselspiel – wie die 17 Spiele danach auch. Was hilft ein Sieg am Samstag, wenn wir danach vier Spiele in Folge verlieren?

Steht die Aufstellung für das Spiel schon?
Luginger: Natürlich hat man eine Mannschaft im Kopf. Aber ist gibt da schon noch zwei, drei Positionen, die offen sind. Sicher ist: Alle sind gesund und es wird Härtefälle geben, die am Samstag nicht einmal im Kader sein werden.

Nach dem Hinspiel gab es Ausschreitungen, Sie und Ihre Mannschaft konnten erst mit fast zwei Stunden Verspätung abreisen. Beschäftigen Sie als Trainer derartige Geschichten – oder ist das nicht Ihre Baustelle?
Luginger: Ich hoffe natürlich, dass alle am Samstag sehr besonnen bleiben und wir hinterher nur über Fußball sprechen können. Wir konzentrieren uns aufs Sportliche, um den Rest kümmern sich kompetente Leute bei uns.
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