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Triathlon: 500 Hobbysportler tummeln sich an Neunkircher Lakai

Kurz nach 8 Uhr, die Parkplätze um die Lakai sind dicht. Ordnungskräfte, Absperr-Elemente und rot-weiße Bänder allenthalben. Das Geschehen hat Volksfestcharakter, auch, weil es die Sonne schon so richtig gut meint. Drinnen im Bad stehen Wäschekörbe voller Anmelde-Unterlagen. T-Shirts werden verteilt und Startnummern mit Edding auf mehr oder weniger durchtrainierte Oberarme geschrieben. Eigentlich endet die Ausgabe um 8.20 Uhr. „Aber wir sehen das nicht so eng“, lächelt Marietta Hosemann, eine von 120 Helfern. Die Stimmung sei gut „wie immer beim Triathlon. Die sind immer zu einem Scherzchen aufgelegt“.

Schon seit Viertel vor sechs ist Orgaleiter Hans-Artur Gräser da. 503 Teilnehmer sind angemeldet, die jüngsten acht, der älteste über 80 Jahre. „Vor zwei Tagen war bereits Anmeldestopp“, die Kapazitätsgrenze erreicht. Wobei die nicht statisch sei, verrät Gräser: „Wir müssten nur mehr Radständer anschaffen und die Wechselzone verlegen.“

Um 8.35 Uhr beginnt die „Pflicht“-Einweisung auf der Bühne. „Petrus muss ein Triathlet sein“, spekuliert Beigeordneter Sören Meng bei seiner Begrüßung mit Blick zum Himmel. In einem der vielen bunten Trikots steckt auch Bürgermeister Jörg Aumann, der mit elf Kollegen für die Kreisstadt an den Start geht. Während der Kaffee- und Kuchenverkauf rechts von der Bühne floriert, liegt das „Massage“-Zelt links noch verwaist. Schülerinnen der Physiotherapieschule Lebach werden hier später mit geübten Griffen Muskeln sanft lockern.

Jetzt zieht das Gros zum Schwimmerbecken. „Hab ich dir schon gesagt, dass ich Bammel hab“, meint eine junge Starterin zu ihrer Freundin. „Brauchst du aber nicht“, winkt diese ab. In jeder der sechs Bahnen tummeln sich fünf Schwimmer mit bunten Badekappen. Es werden fleißig Erinnerungsfotos geschossen. Dann ertönt zum ersten Mal der Countdown, der Startschuss fällt. Vorn am großen Zielbogen haben sich zehn junge Leute in Glitzertrikots zu einer lebenden Pyramide formiert. Die Purple Diamonds Cheerleader aus St. Wendel gehören quasi zum Inventar, mit artistischen Einlagen verleihen sie der Veranstaltung eine besondere Note. Gleiches gilt für die Band „Einfach ... ja“, die den Zuschauern mit Gitarren und Gesang die Zeit vertreibt.

Warten müssen auch Maksim und die anderen Kids. Ihr Triathlon beginnt erst um 15 Uhr. Genau wie seine Schwester Karolin, die den Sport trotz Diabeteserkrankung meistert, ist er gut vorbereitet. „Ich trainiere jeden Tag“, erzählt der Zwölfjährige aus Merzig. Klar müsse man sich manchmal überwinden, aber meistens mache es Spaß.

Eine gute Zeit ist für ihn übrigens nicht so wichtig, sondern „das tolle Gefühl, wenn man komplett ausgepowert ins Ziel kommt.“ „Und wenn die Leute alle klatschen“, ergänzt Joris (8) nebenan.

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