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Trickbetrüger beißt bei Anruf auf Granit

Das Bargeld soll die Friedrichsthalerin laut dem anonymen Anrufer in Zusammenhang mit einer abonnierten Zeitschrift gewonnen haben. Die Frau sollte aber nun zuerst mal eine Bearbeitungsgebühr von 960 Euro an einen Notar in Istanbul überweisen. Entsprechende Daten hierzu wurden der Dame durch den Anrufer mitgeteilt.

Nach dieser Überweisung sollte ihr dann durch einen Rechtsanwalt die Barsumme in Höhe der besagten 54 000 Euro ausgehändigt werden. So weit, so schlecht. Die Angaben erschienen der 58-Jährigen im ersten Moment recht glaubhaft geschildert. Nur der Umstand, dass sie vorab eine Gebühr von knapp 1000 Euro zu zahlen hätte, machte sie mehr als stutzig.

Die zu Recht misstrauische Frau teilte den Sachverhalt der Polizei mit. Den geforderten Geldbetrag hatte sie da glücklicherweise noch nicht gezahlt. Die Beamten in Uniform leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betruges ein.



Dass der Betrug letztendlich verhindert werden konnte, ist mitunter auch ein Verdienst der Seniorensicherheitsberater und -beraterinnen in Friedrichsthal, meint die Polizei. Die Frau gab bei ihrer Anzeige an, dass sie auch die Presseveröffentlichungen der Seniorensicherheitsberater im Sulzbach- und Fischbachtal gelesen habe, bei denen unter anderem über verschiedene Maschen der Trickbetrüger informiert worden sei. Auch und gerade deshalb habe sie sich an die Ordnungshüter gewandt.
mh/red 
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