B423 Stadtgebiet Blieskastel, Zweibrücker Straße bis Saar-Pfalz-Straße Zwischen Blieskastel und Aßweiler Vollsperrung, Baustelle bis 28.10.2017 06:00 Uhr Zwischen Ortsausgang Blieskastel und Ortseingang Biesingen (09.10.2017, 06:27)

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Triebwerkschaden: Notlandung auf Halde Reden

Landsweiler-Reden. Probleme mit dem Motor zwangen den Piloten eines Ultraleichtflugzeugs am Samstagnachmittag in Landsweiler-Reden zu einer sogenannten Außensicherheitslandung. Nach eigenen Angaben des Piloten, befand er sich in einer Höhe von etwa 600 Metern, als das Triebwerk aussetzte. Als Landebahn suchte sich der 66-Jährige aus Osnabrück den Rundweg um den Brönschestahlweiher in Reden aus. Der mit über 1500 Flugstunden erfahrene Pilot war auf einer Rundreise durch Deutschland und alleine in seinem Flugzeug unterwegs.

Bei Landung überschlagen

Noch bevor er mit seiner Maschine die asphaltierte Bahn erreichte, setzte das Fluggerät auf dem unebenen Gelände der angrenzenden Bauschuttdeponie auf. Dabei brach das Fahrwerk ab, die Maschine drehte sich um die eigene Achse und überschlug sich einmal. Der Pilot, der in Koblenz um 12.30 Uhr mit dem Ziel Bexbach gestartet war, konnte sich aus eigener Kraft unverletzt aus der Maschine befreien und Hilfe organisieren. Gäste der Alm auf der Halde Reden hatten den Unfall auch beobachtet und die Feuerwehr, den Rettungsdienst und die Polizei alarmiert. Mit dem Stichwort „Flugzeugabsturz“ wurden die Feuerwehren aus Landsweiler-Reden und Heiligenwald um 16 Uhr zur Unglücksstelle geschickt.

 Von der Leitstelle des Rettungsdienstes wurden zwei Rettungswagen, der Rettungshubschrauber Christoph 16, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie der organisatorische Leiter Rettungsdienst alarmiert. Die Rettungskräfte brauchten einige Zeit, bis sie die Absturzstelle, die im dichten Gestrüpp lag, erreichten. Die Einsatzkräfte der Wehren sicherten die Unfallstelle ab, und bargen die Maschine aus dem unwegsamen Gelände. An der Maschine entstand nach ersten Schätzungen des Eigentümers ein Schaden von etwa 10?000 Euro. Das Fluggerät wurde von der Kriminalpolizei für Untersuchungen sichergestellt. Insgesamt waren etwa 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und privaten Helfern im Einsatz.

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