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Trofeo-Startschuss fällt diesmal im Warndt

Bald ist es wieder so weit: Die Trofeo Karlsberg macht in Homburg Station. (Archivbild)

Bald ist es wieder so weit: Die Trofeo Karlsberg macht in Homburg Station. (Archivbild)

Das internationale Junioren-Radrennen Trofeo Karlsberg macht auch bei seiner 27. Auflage Station im Warndt. Zum Auftakt des dreitägigen Wettkampfs rollen am 20. Juni rund 100 Pedaleure aus 17 Nationen durch Großrosseln, Ludweiler und Lauterbach. „Es ist für Großrosseln immer eine ganz fantastische Veranstaltung“, betonte Bürgermeister Jörg Dreistadt am Mittwochnachmittag während der Pressekonferenz im Rosseler Rathaus. Bereits zum zehnten Mal werden die Junioren-Radsportler in der Gemeinde Großrosseln begrüßt. Der Startschuss fällt um 16.30 Uhr am Friedrich-Ebert-Platz in Ludweiler.

Über Lauterbach führt das etwa 100 Kilometer lange Rennen nach Karlsbrunn. Die nächsten Stationen sind dann St. Nikolaus, Naßweiler, Emmersweiler, Großrosseln, Dorf im Warndt und wieder Ludweiler. Der anspruchsvolle Kurs muss dreimal durchfahren werden. Voraussichtlich gegen 19.15 Uhr überquert der Tagessieger in der Karlsbrunner Straße in Großrosseln die Ziellinie. Die Veranstalter hoffen auf besseres Wetter als im vorigen Jahr. In allen Orten sind wieder Vereine und Organisationen auf den Beinen, um bei den Besuchern für Partylaune zu sorgen. Bürgermeister Dreistadt und Ludweilers Ortsvorsteherin Christiane Blatt erläuterten die zahlreichen Aktivitäten am Straßenrand. Für das leibliche Wohl der Fans ist überall bestens gesorgt.

Neben den Zuschauern werden im Warndt sicher auch einige Talent-Scouts ein Auge auf mögliche Tour-de-France-Sieger von morgen werfen. Damit die Radsportanhänger das rasende Feld nicht verpassen, kündigt ein Vorausfahrzeug die Sportler an. Erstmals sind auch junge Fahrer aus Aserbaidschan mit von der Partie. In diesem Jahr startet die Trofeo im Warndt. In Juniorenrennen, erläutert Rennleiter Albert Müller, wird sehr wenig taktisch gefahren. Deshalb geht es wohl schon beim Auftakt ordentlich zur Sache.

An Gelegenheiten, die Konkurrenten abzuschütteln, mangelt es nicht. Die Topografie im Warndt, erklärt Rennorganisator Wolfgang Degott, sei die anspruchsvollste aller Etappen. Ein paar Reserven sollten sich die Junioren für den einen Kilometer langen Schlussanstieg in der Karlsbrunner Straße aufheben. An der knackigen Steigung werden auch die Bergwertungen ausgefahren. Die Sprintwertungen stehen in Lauterbach auf dem Programm. Ein Hinweis für die Autofahrer: Der Verkehr fließt nur in eine Richtung. Entgegen der Rennrichtung wird die gesamte Strecke gesperrt. Im Start- und Zielbereich kann es zu Vollsperrungen kommen.


AUF EINEN BLICK

Die Trofeo ist in diesem Jahr verkürzt, es gibt nur noch drei Renntage. Insgesamt legen die Fahrer knapp 290 Kilometer zurück. Von Ludweiler nach Großrosseln geht es bei der ersten Etappe am 20. Juni ab 16.30 Uhr. Am nächsten Tag geht es dann mit Start und Ziel in Homburg weiter. Auch Niedergailbach und Rubenheim werden Etappenorte sein. tan
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