L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Trotz kalter Nacht: „Fest der 1000 Lichter“ lockt rund 7000 in Saarbrücker DFG

Saarbrücken. Zu dem klassischen Stück „Die Moldau“ strömten Raketen wie Fische durch den Saarbrücker Nachthimmel. Leuchtkugeln tanzten im Tango-Rhythmus. Und zur „James-Bond“-Titelmelodie schossen Effekte kreuz und quer über die Köpfen der knapp 7000 Besucher. Gleich drei Großfeuerwerke bildeten am Samstagabend den Höhepunkt des „Festes der 1000 Lichter“ anlässlich des 50. Jubiläums des Deutsch-Französischen Gartens (DFG). Drei Pyrotechniker lieferten sich einen Wettkampf um den „Stars of Fire Award – Saarbrücken 2010“, den nach der Publikumsabstimmung der Heidelberger Feuerwerker Thomas Fischer gewann. Zu Filmmusik schoss er viele großkalibrige Raketen und Wirbeleffekte ab. Sein Kollege Temo Lomidze aus Tiflis in Georgien setzte dagegen auf klare Strukturen, Gold- und Silberfarben und klassische Töne. Der französische Beitrag von Rene und Wolfgang Calmez aus Nantes war vom Wechselspielen zwischen langsamen und schnellen Passagen zu Musik aus dem Film „Moulin Rouge“ geprägt.

Live-Bands heizten gegen Kälte ein

Im Gegensatz zu dem heißen Feuer-Spektakel herrschten kühle Temperaturen im DFG. Mit Tänzchen und Gymnastik-Übungen versuchten sich deshalb einige Besucher aufzuwärmen. Zuvor heizten zudem Live-Bands auf zwei Bühnen dem Publikum ein. Während in der Konzertmuschel in der Nähe des Deutschmühlenweihers der Kinderzirkus „Heck Meck“ und der Verein „2. Chance Saarland“ die Bühne beherrschte, gab die Mundart-Band Saarbruck Libre in der Südmulde Welterfolge mit saarländischen Texten zum Besten. Die Gruppe Undercover ließ es mit Hits von Prince bis Amy Winehouse krachen.

Einige Gäste äußerten Kritik, dass die Wiese vor der Bühne zu wenig beleuchtet sei. Doch Oberbürgermeisterin Charlotte Britz versicherte: „Wir haben ein abgestimmtes Sicherheitskonzept“. Schade nur, dass die Illumination des DFG mit Schweinwerfern und Fackeln vor allem auf die Bereiche jenseits der Hauptbühne beschränkt war und von vielen erst auf dem Heimweg wahrgenommen wurde. mv

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