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Trunkenheitsfahrt durch Malstatt endet für 5 Franzosen an Baum

Am frühen Dienstagmorgen (22.10.2013) kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Franzosen und einem 32-jährigen Saarbrücker, der mit seiner Freundin (16) zu Fuß in der Frankenstaße unterwegs war.

Die fünf jungen Männer aus Frankreich im Alter zwischen 19-21 Jahren hatten die Frankenstaße in Saarbrücken-Burbach entgegen der Einbahnstraße durchfahren. Ein  32-jähriger und dessen 16-jährige Freundin aus Saarbrücken-Malstatt  wollten den Fahrer auf sein Fehlverhalten aufmerksam machen. Als die Insassen darauf nicht reagierten, warf einer der beiden einen Gegenstand (höchstwahrscheinlich eine Flasche) auf den Pkw der Franzosen. Die Attackierten fühlten sich hierdurch provoziert, stiegen aus und verprügelten den 32-jährigen. Danach versuchten sie, zu flüchteten.

Die Freundin des 32-Jährigen hatte jedoch bereits die Polizei alarmiert und die Beamten nahmen sofort die Verfolgung des Pkw auf, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit entgegen der Einbahnstraße davonfuhr. Als ein zweiter Streifenwagen dem Fluchtauto entgegenkam, versuchte der Fahrer über die Saarbahntrasse in der Klausener Straße zu flüchten. Dabei verlor er jedoch in Anbetracht seiner hohen Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Trasse ab, fuhr auf den Gehweg, dann über eine kleine Mauer und kam an einem Baum zum Stillstand. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Alle fünf Insassen des Peugeot 206 standen aber sowohl unter Alkohol -als auch Drogeneinfluss. Dem Fahrer des Peugeot wurde eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und gefährlicher Körperverletzung. Auch gegen die anderen vier jungen Männer wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Einer der Mitinsassen war nach der Festnahme so renitent und aggressiv, dass den Beamten nicht anderes übrig, als ihn vorübergehend im Polizeigewahrsam unterzubringen.

Der 32-jährige und seine 16-jährige Freundin müssen aufgrund des Vorfalles ebenfalls mit einem Konsequenzen rechnen: Gegen sie wird wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr durch den Wurf des Gegenstandes ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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