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Turbulente Finalspiele in Dudweiler

Dudweiler. Fußball-Landesligist Viktoria Hühnerfeld hat sich den Turniersieg beim 1. Victoria-Hallen-Cup des SV Scheidt gesichert. Bei der Premiere des Scheidter Qualifikationsturniers zum Volksbanken-Hallenmasters besiegte Hühnerfeld im Finale den luxemburgischen Bezirksligisten AS Remmerchen mit 6:2.

„Ich freue mich sehr, gerade für die jungen Spieler“, meinte Viktorias Spielertrainer Michael Martin, der im Endspiel selbst nicht mehr eingriff: „Bei unserem eigenen Turnier und in Brebach sind wir jeweils wegen nur eines Tores in der Zwischenrunde ausgeschieden. Da tut so ein Erfolg natürlich gut.“

Hühnerfeld hatte den besseren Start erwischt und war nach schönem Doppelpass mit Andreas Uhl durch Tobias Lehnhoff in Führung gegangen. Remmerchen, bei denen Jean-Paul Wundrack (früher Röchling Völklingen und SG Perl/Besch) die sportliche Leitung inne hat, konterte. Gilles Bertrand und Jerome Raus trafen für die Luxemburger zum 2:1-Zwischenstand nach sechs Minuten. Dass 300 Euro Preisgeld und immerhin 13,5 Masterspunkte schließlich doch an die Grühlingstraße gingen, lag an Tim Greulach und der Undiszipliniertheit der Gäste. Zunächst brachte Greulach Hühnerfeld per Doppelschlag nach vorne, dann diskutierte Remmerchens Torwart Marc Kohl mit Hühnerfelder Anhängern. So sehr, dass er das laufende Spiel vergaß und von Viktorias Torhüter Thomas Kuhn eiskalt zum 4:2 überlupft wurde. Als nach einer Rangelei dann gleich zwei Luxemburger von Schiedsrichter Christian Schaub vorzeitig zum Duschen geschickt wurden, sorgte Daniel Rumpf mit seinen beiden Toren für den 6:2-Endstand.

Hoch her ging es auch im kleinen Finale. „Gegen Schafbrücke ist es halt ein Derby, da gehen die Emotionen hoch“, sagte Scheidts Trainer Bernd Ursprung nach dem 2:1-Erfolg seines Teams. Schafbrücke – fußballerisch sicher vergleichbar mit den starken Mannschaften aus Hühnerfeld und Remmerchen – scheiterte an der Disziplin. Gökhan Bayraktar hatte Schafbrücke in Führung gebracht, Savas Ogur per Eigentor den Ausgleich für Scheidt erzielt. Nach einem Foul des Scheidters Kevin Quinten tickte Ogur völlig aus, packte seinen Gegenspieler am Kragen und schüttelte ihn durch. Kai Prinz nutzte in der Folge die zahlenmäßige Überlegenheit zum 2:1.

„Wir hatten an beiden Turniertagen insgesamt 487 Zuschauer“, freute sich Waltraud Maino, die erste Vorsitzende des SV Scheidt, über eine gelungene Masters-Turnierpremiere mit 301 Toren. Eine zweite Auflage des Victoria-Cups soll im Jahr 2011 folgen. cor

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