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Über 50 Autos geknackt - St. Wendeler Polizei stellt mutmaßliches Gaunerpaar



St.Wendel. Immer und immer wieder die gleiche Masche: Sie spähten abgestellte Autos aus und schlugen dann zu. Was dann nicht niet- und nagelfest war, sackten sie ein. Sogar in eine St. Wendeler Autovermietung stiegen sie ein. Nun aber ist Schluss, wie die St. Wendeler Polizei am Freitag meldete. Demnach ist ihr das Gaunerpaar ins Netz gegangen. Laut Rüdiger Ames, Chef des Krimialdienstes St. Wendel, ein junger Mann aus Namborn sowie dessen Lebensgefährtin. Seit Mitte September sollen sie nach Ermittlerangaben in Oberthal, Namborn, Nohfelden und St. Wendel zugange gewesen sein.

Ab diesem Zeitpunkt wurden die Polizisten aufmerksam, weil diese „einen deutlichen Anstieg von Pkw-Aufbrüchen verzeichneten“, ergänzte Edwin Schmitt, Sachbearbeiter beim Kriminaldienst. Auffällig – und das ließ die Experten rasch darauf schließen, dass es sich immer wieder um die selben Täter handeln müsste: Die Masche war meistens identisch. Die Diebe schlugen dann zu, wenn’s dunkel war, folglich die geringste Gefahr bestand, von allzu neugiereigen Augen erkannt zu werden. Dann zertrümmerten sie Scheiben der Karossen und griffen nach Geld und Technik wie beispielsweise Navigationsgeräten.

Aber auch arglos abgelegte und gut sichtbare Taschen ließen sie mitgehen. Mit erbeuteten Kreditund Bankautomatenkarten wollte das Paar zudem Bares abheben. Aber dies endete in einem kläglichen Versuch, sagte Schmitt. In einigen Fällen sollen es die Besitzer den Dieben einfach gemacht haben: Ames: „Teilweise standen die Fahrzeuge unverschlossen in Hofeinfahrten oder am Gehweg.“ Der festgenommene Namborner ist übrigens schon vorher wegen anderer Straftaten aufgeflogen.

Der 24-Jährige war von St. Ingbert aus bereits mit Haftbefehl gesucht und sitzt nun im Saarbrücker Knast in Untersuchungshaft. Die 27 Jahre alte Komplizin aus Nordrhein-Westfalen ist auf freiem Fuß und in ihre Heimat zurückgekehrt. Ein Großteil der Beute ist laut St. Wendeler Polizei mittlerweile wieder bei den Opfern.
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