L 365, Vollsperrung zwischen Ortsausgang Sitzerath, Straße "Muswiese" und Nonnweiler-Bierfeld, Einmündung Maasberg (Zufahrt zur Fa. Diehl), aufgrund eines defekten Schwertransportes (01:43)

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Über 50.000 beim saarländischen Familientag



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Schließlich gilt der Saarländer, Geburtenstatistiken hin oder her, doch schon traditionell als Familienmensch. Und diesem wurde in der Dillinger Innenstadt einiges geboten – viel Information vor allem. Über 50000 Besucher nutzten denn laut Polizei dieses Angebot.

Die Kinderwelt auf dem Hoyerswerda Platz etwa wartete mit einer mobilen Schmiede auf – und demonstrierte, dass auch alte Berufe Zukunft haben. Und Reinhard Biringer führte Kinder an die Schmiedetradition heran. Unter Anleitung konnten sie Brieföffner oder Kreuze schmieden.

An die Kinderwelt schloss sich die „Themenstraße Wissen, Bildung und Erziehung“ an. Kindergärten und Tagesstätten stellten dort ihr Betreuungsangebote vor. Eine Besucherin war Stefanie Jacoby aus Perl-Besch. Nachmittags war sie mit Tochter und Mutter nach Dillingen gefahren. „Hier bekomme ich gebündelte Information über einen Kitaplatz für meine zweijährige Tochter Maya“, sagte die junge Mutter.

Am Ende der Wissens- und Bildungsstraße lud dann der Stand des Deutschen Zeitungsmuseum in Wadgassen zum Papierschöpfen ein.

Wie es sich für einen Landesvater gehört, war denn auch Peter Müller auf dem Familientag nahezu allgegenwärtig. Am frühen Nachmittag kochte der Ministerpräsident im KuliSaaria-Zelt Seite an Seite mit dem Bliesener Gourmet-Kochs Alexander Kunz. „Meine Spezialität sind Steaks vom schottischen Hochlandrind“, verriet Müller den zahlreichen Topfguckern.

Vom Kochzelt aus konnten die Familientagbesucher dann weiter durch die Themenstraßen „Engagement, Helfen und Lebenswelten“ und „Bewegung, Freizeit und Kommunikation“ schlendern. Dort präsentierten sich auch die Medien des Landes, darunter die Saarbrücker Zeitung. Jeder konnte hier mal Schlagzeilen machen – mit einer ganz persönlichen Titelseite. Rund 1600 solcher SZ-Seiten wurden gedruckt.

Nicht allen aber machte der Familientag ganz so viel Freude. Saar-SPD-Chef Heiko Maas hatte schon im Vorfeld kritisiert, die Landesregierung nutze diesen Tag zum Wahlkampf. Das wies der Ministerpräsident jedoch energisch zurück. Die Veranstaltung, so Müller, rücke die Familien in den Mittelpunkt. Und so ließ er wenig Zweifel daran, dass es 2009 wieder einen Familientag geben werde.


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